27. Oktober 2026

individuelles Lernen

Starke Volksschule Zürich - Newsletter

Durch den Abbruch gescheiterter Experimente kann die Volksschule stark entlastet werden

Nach den beiden verlorenen Abstimmungen in den Kantonen Bern und Zürich über eine Aufwertung der pädagogischen Arbeit sprechen grosse Lehrerverbände von einem Scherbenhaufen. Vertreter aus den Verbandsspitzen zeigten sich enttäuscht, dass es ihnen nicht gelungen war, die Bevölkerung von der zunehmenden Belastung der Lehrpersonen zu überzeugen. In ihrer Enttäuschung sprachen sie davon, beliebte pädagogischen Angebote wie beispielsweise Klassenlager zu streichen und die Elternkontakte nach Bürozeiten zu regeln. Was nach einem Affront gegenüber der Bevölkerung aussah und empörte Reaktionen auslöste, war im Grunde genommen ein hilfloser Protest einer Lehrerschaft, die es nicht gewagt hatte, eine radikale Entrümpelung der Schule vom Ballast gescheiterter Reformen zu verlangen. Diese Unterlassung rächte sich bitter, indem im Verlauf des Abstimmungskampfs die Belastung der Klassenlehrpersonen zugunsten der Lohnfrage in den Hintergrund rückte. Damit war der Ausgang der Abstimmung so gut wie entschieden.

Grosse Denkerinnen und Denker

Intrinsic – eine wahre Fundgrube

Und weil’s so schön war, noch einmal. Intrinsic Expertin Regula Schwarzenbach philosphiert über das Lernen ohne Anleitung… Die Plattform von “intrinsic” ist für unsere Rubrik Grosse Denkerinnen und Denker ein wahre Fundgrube.

Besuch bei einer Lehrerin und Condorcet-Autorin

Wahre Inklusion

Die Primarlehrerin mit einem Pädagogikstudium. Die Primarlehrerin, die eine Klasse als Gemeinschaft führt und es kann. Die Primarlehrerin, die die derzeit praktizierte Individualisierung für einen Irrweg hält. BAZ-Journalist Sebstian Briellmann besuchte die Condorcet-Autorin an ihrem Arbeitsort, dem Schulhaus Lysbüchel, St.-Johann-Quartier, kurz vor der französischen Grenze.

Goldgräberstimmung in der Bildungsindustrie

Nach einer längeren Pause nimmt der Condorcet-Blog wieder seine Tätigkeit auf. Er tut dies mit dem Sonntagseinspruch von Professor Kühnel aus Stuttgart, der mit seinem hintergründigen Humor die Wunschprosa auf der diesjährigen “didacta” in Köln kommentiert.