8. Februar 2026

Dagmar Rösler

Kommentar zur Kehrtwende des LCH

Verantwortung beginnt, wo die Ausrede endet.

Die Attitüde des «Ich habe es ja gesagt», geht Condorcet-Autor Alain Pichard ab, obwohl wir von der Redaktion ihm diese Aussage des Öfteren hätten unterschieben wollen. Der erfahrene Lehrer wählt einen anderen Ansatz: Die integrative Schule ist eine Fiktion. Und Integration ist keineswegs gescheitert. Man muss nur ehrlich sein. Alain Pichard reagiert auf ein Interview, das der NZZ-Journalist mit der LCH-Präsidentin Dagmar Rösler geführt hat (https://condorcet.ch/2026/01/integrative-schule-am-ende-sogar-die-feurigste-verteidigerin-scheint-den-glauben-verloren-zu-haben-und-verzichtet-auf-den-begriff/)

Dagmar Rösler

Die oberste Lehrerin wünscht behördliche Rückendeckung

Dagmar Rösler wünscht von den Bildungsbehörden Vorgaben, wie die Schule politische Ereignisse behandeln soll, damit nicht der Vorwurf der Indoktrination erhoben werde. Diese politische Einordnung müsse ganz früh, sogar bereits im Kindergarten beginnen. (1)

Kommentar zum Talk täglich im Tele Zürich

Die Kaiserin ist nackt

Im Talk täglich von Tele Zürich diskutierte eine gute aufgelegte Nationalrätin Katja Christ mit einer sichtlich indisponierten LCH-Präsidentin Dagmar Rösler über die Abschaffung der Schulnoten.

„Ja, aber“ ist keine brauchbare Haltung.

Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz hat die LCH-Stellungnahme (https://www.lch.ch/aktuell/detail/kv-reform-2022-ja-aber) gelesen und nervt sich nicht zum ersten Mal über die blutarme und wenig substantielle Analyse.