Neue Berechnung der Bildungsausgaben durch Avenir Suisse
Fast 38’000 Fr. pro Schüler in der Stadt Basel. Doppel so viel wie das Wallis.
Eine neue Studie von «Avenir Suisse» bringt neue Zahlen zum kantonalen Vergleich bei den Bildungsausgaben. Der Condorcet-Blog hat immer wieder auf die massiven Ungleichheiten hingewiesen und sie im Vergleich zu den Bildungsleistungen (gemäss ÜGK) gesetzt. Die neusten Zahlen sind grundsätzlich nicht überraschend. Das Ausmass der Ungleichheit, welche die aktuellste Statistik zeigt, ist allerdings grotesk. Gerade angesichts der massiv steigenden Bildungsausgaben ist eine Vergleichbarkeit zentral. Denn das «Labor Föderalismus» nützt nur, wenn man die Bildungsysteme und ihre Schwerpunkte analysiert, auswertet und anschliessend bereit ist, von den anderen zu lernen. Condorcet-Autor Alain Pichard fasst zusammen.
Kritische Bemerkungen zur Bildungsinitiative
Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand
Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.
Scheitert der Integrationsartikel an zu wenig Ressourcen?
Wenn die Antwort immer «mehr Ressourcen» lautet
«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schule an ihre Grenzen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Der entscheidende Massstab jeder Bildungsreform muss deshalb sein: Hilft sie dem Kind, besser zu lernen?, ist Condorcet-Autor Carl Bossard überzeugt.
Über Schule und Fussball, Spitzenleistungen und das Fundament
Nicht modern. Bildungswirksam.
Nicht alles, was Schule moderner macht, macht sie auch besser. Entscheidend ist nicht, wie modern Unterricht erscheint, sondern wie bildungswirksam er ist, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.
