29. März 2025

Baselland

Baselland fehlen Lehrer

Schulen wissen nicht, wie lange sie Französisch noch anbieten können

Die Lage ist alarmierend: Gemäss dem obersten Lehrer im Baselbiet wird es immer schwieriger, geeignete Lehrpersonen für Primar- und Sekundar­schulen zu finden. Wie konnte es so weit kommen? Ein Beitrag von Benjamin Wirth, der zuerst in der Basler Zeitung (BaZ) erschienen ist.

Schulleitungen auf Abwegen

Haarsträubende Verwarnungen an Baselbieter Schulen

An diversen Schulen zeichnet sich eine höchst bedenkliche Entwicklung in der Personalführung ab: Lehrerinnen- und Lehrerverband Baselland (LVB) und Starke Schule beider Basel (SSbB) stellen insgesamt einen deutlichen Anstieg der Anzahl haarsträubender Verwarnungsandrohungen fest. Auch Fälle von tatsächlich ausgesprochenen Verwarnungen sowie Freistellungen sind bekannt geworden. Betroffen sind insbesondere langjährig erfahrene und verdiente Lehrpersonen, die von ihren Schulleitungen unter Druck gesetzt werden. Ein Bericht von Gastautor Jürg Wiedemann, Vorstand Starke Schule beider Basel.

Studienerfolgsquote

Freude herrscht(e)!

Obwohl unser Schulsystem durch unzählige Massnahmen in den letzten 20 Jahren so viel zeitgemässer gemacht wurde, liest man mittlerweile allenthalben, dass sich Gymnasien und selbst Universitäten mit basalen fachlichen Kompetenzen in Deutsch und Mathematik herumschlagen und Stütz- respektive Nachhilfekurse anbieten müssen. Roger von Wartburg bedarf der Satire, um all dies auszuhalten.

Lehrermangel in Baselland

Zivis sollen “in schwierigen Situationen” eingesetzt werden

Zivildienstleistende sollen die Lehrerinnen und Lehrer an den Baselbieter Sekundarschulen bei anspruchsvollen Aufgaben unterstützen. Der Lehrerverein zeigt sich skeptisch. Wir bringen ein Beitrag, des Journalisten Leif Simonsen, der in der Basler Zeitung erschienen ist.

Schulentwicklung

Multioptional? Suboptimal!

Condorcet-Autor Philipp Loretz mahnt angesichts der frivolen Vielfalt in Lehrplänen und Weiterbildung für eine “Common Sense – orientierte” Bildungspolitik. Der Artikel ist zuerst im “lvb inform”, dem Verbandsorgan der Lehrerorganisation des Kantons Baselland, als Editorial erschienen. Philipp Loretz ist der Verbandspräsident.

Bildungsstrategie für den Fremdsprachenerwerb in der Primarschule

Frühfranzösisch – jetzt auch Basel-Stadt

Die Reform der Sprachbildung in Schulen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Frühfranzösisch, wird immer wieder diskutiert. Dies löst auch politische Reaktionen in den Passepartout-Kantonen aus, die insbesondere eine Verbesserung der Fremdsprachenstrategie und ebenso höhere Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Deutsch zum Ziel haben. Ein Gastbeitrag von Sandra Bothe- Wenk, Grünliberale Kantonsrätin in Basel-Stadt.

Sozialdemokraten und Bildungspolitik

Ein Lob auf die SP-Baselland

Im Landrat des Kantons Baselland hat die SP zwei Motionen eingereicht, welche eine Überprüfung der Umsetzung des Integrationsartikels verlangen. Verantwortlich dafür sind die beiden SP-Parlamentarier Jan Kirchmayr und Miriam Locher. Alain Pichard zieht den Hut.

Vergleichsteste in der Nordwestschweiz

Wie schräg ist das denn?

Im Gegensatz zu einigen seiner Mitstreiter hat sich Condorcet-Autor Alain Pichard nie vollkommen gegen Vergleichsteste ausgesprochen. «Richtig durchgeführt und interpretiert können sie wertvolle Rückmeldungen zu Teilbereichen der Lernprozesse liefern», schrieb er in einem seiner früheren Beiträge. Was aber nun bei den Vergleichstesten im Kanton Baselland abgeht, verschlägt ihm den Atem.

Vierkantonale Vergleichsprüfungen

Eine Farce

Zurzeit schreiben die dritten Klassen der Sekundarschulen des Bildungsraums Nordwestschweiz in verschiedenen Fächern die sogenannten Check-S3 Prüfungen. Je nach Schule und Kanton finden die identischen Vergleichstests an unterschiedlichen Tagen statt. Dies führt zu wenig aussagekräftigen Ergebnissen, einer Chancenungleichheit und damit zu Ungerechtigkeiten bei der Lehrstellensuche.

Frühfranzösisch führt zu Frust und Demotivation

Frühfranzösisch – rien ne va plus: Am vergangenen Donnerstag hat der Landrat mit 44 zu 38 Stimmen bei einer Enthaltung einem Vorstoss zugestimmt, der die Bildungsdirektion verpflichtet, die Abschaffung von Frühfranzösisch auf der Primarstufe zu prüfen. Die anspruchsvolle Fremdsprache soll erst auf der Sekundarstufe I gelehrt werden.