14. Oktober 2026
Besoldung der Lehrkräfte

Was Lehrer in europäischen Ländern verdienen

Deutschlands Schulen suchen verzweifelt Personal, vielerorts ist der Unterricht gefährdet. Doch eine langfristige Lösung ist nicht in Sicht, kaum einer will noch Lehrer werden. Können andere Länder hier Vorbild sein? Ein Überblick zeigt, wie andere Länder ihre Pädagogen behandeln – und bezahlen. Wir publizieren einen Bericht der WELT-Journalisten Martina Meister, Virginia Kirst, Julia Wäschenbach, Mandoline Rutkowski, Philipp Fritz.

Millionen offene Stellen

Auf das Arbeitsleben vorbereiten? Hier versagen Deutschlands Schulen

Die Abbruchquoten bei Studenten und Auszubildenden sind hoch, Gymnasiasten haben kaum Vorstellungen vom Arbeitsleben. Ein Gutachten kritisiert, dass Schulen bei der Berufsvorbereitung zukunftsfähige Zweige ausser Acht lassen. Besonders ein Mittel wird vernachlässigt. Wir bringen hier einen Beitrag der Chefökonomin der Zeitung WELT, Dorothea Siems.

Kompetenzorientierung

Kompetenz ohne Bildung

Kompetenzorientierung, selbstorganisiertes Lernen und integrative Förderung dominieren die Volksschule. Auf der Strecke bleibt das humanistische Bildungsideal. Ein Gastbeitrag von Béatrice Di Pizzo.

Bildungsgutscheine in den USA

Das Ziel ist die Abkehr von der Öffentlichen Bildung

Diane Ravitch erinnert uns an die Geschichte der Vouchers in den USA. Es handelt sich um eine beeindruckende Wandlung eines Begriffs, geboren aus rassistischen Motiven bis zu seiner Umdeutung zu einem progessiven Element des Bildungsumbaus. Peter Greene, kein Unbekannter in unserem Blog, doppelt nach und erklärt uns, was die Vouchers in Wirklichkeit bewirken.

Ein Roboter als Klassenkamerad

Die kleinen Geräte mit Kamera und Mikrofon bringen den Unterricht aus dem Klassenzimmer ins Kinderzimmer. Wie die Roboter länger erkrankten Schülerinnen und Schülern helfen können, beschreibt Gastautorin Ariane Lindenbach im nachfolgenden Beitrag.

Frühfranzösisch führt zu Frust und Demotivation

Frühfranzösisch – rien ne va plus: Am vergangenen Donnerstag hat der Landrat mit 44 zu 38 Stimmen bei einer Enthaltung einem Vorstoss zugestimmt, der die Bildungsdirektion verpflichtet, die Abschaffung von Frühfranzösisch auf der Primarstufe zu prüfen. Die anspruchsvolle Fremdsprache soll erst auf der Sekundarstufe I gelehrt werden.

Ein Drittel weniger Lernfortschritt, und es trifft die Schwächsten

Während der Pandemie haben Schüler mehr als ein Drittel des normalen Lernzuwachses pro Schuljahr weniger erreicht. Das zeigt eine aufwendige Analyse aus 15 Ländern. Ohnehin schwache soziale Gruppen sind besonders davon betroffen. Wir bringen einen Beitrag der WELT-Journalistin Sonja Kastilan.