Kühnels Sonntagseinspruch: Viele Programme – wenig Effekte
Kühnels Sonntagseinspruch, garstig wie immer, aber gut recherchiert! Viel Vergnügen.
Kühnels Sonntagseinspruch, garstig wie immer, aber gut recherchiert! Viel Vergnügen.
Für Philipp Wampfler sind Noten beim Lernen in der Schule sehr präsent und bestimmen, was gelernt wird und wie gelernt wird. Für ihn erschwert die Notenfixierung sinnstiftendes Lernen.
Diane Ravitch schickt uns einen interessanten Lektüretipp von Jack Hassard. Jack Hassard unterrichtete viele Jahre lang als Lehrer für Naturwissenschaft an der Georgia State University. Er bloggt jetzt regelmäßig unter “The Art of Teaching Science”. In diesem Beitrag rezensiert er das neue Buch eines befreundeten Wissenschaftspädagogen, der eine faszinierende Perspektive zum Unterrichten von naturwissenschaftlichen Fächern eröffnet.
Gestern fand die Preisverleihung der Peter-Hans-Frey Stiftung statt, die sich für den Condorcet-Blog entschieden hat. Eine Gelegenheit, unseren Leserinnen und Lesern diese Stiftung einmal vorzustellen.
Die Leugnung angeborener Ideen, verbunden mit der Lehre von der Psyche als «tabula rasa» bei der Geburt, die prinzipielle Einsicht, dass alle Erkenntnis der Erfahrung entstamme und dass die Erfahrung selbst nur durch Sinnesorgane zustandekomme, diese tragenden Säulen der rationalistischen Philosophie hat John Locke errichtet. Unser Haushistoriker Peter Aebersold stellt ihn vor.
Gerne veröffentlichen wir eine weitere Folge von Prof. Wolfgang Kühnels Sonntagseinspruch. Diesmal knöpft er sich die Bildungspolitik in Berlin vor, wo sehr vieles im Argen liegt. Wir wünschen eine anregende Sonntagslektüre.
Mit Tomas Kubelik begrüssen wir einen neuen Gastautor im Condorcet-Blog. Der Gymnasiallehrer und Buchautor aus Österreich vertritt eine dezidiert konservative Pädagogik und hält eine Schule, die von den Kindern zu wenig verlangt, für genauso inhuman wie eine reine Paukerschule. Wir nehmen an, dass es hier auch Widerspruch geben wird.
Die Schüler Kalani Glanzmann, Massimo Jampen und Sascha Zangger liefern ein feine Reportage über einen spektakulären Nachtberuf, den Tunnelbauer.
Fabian Bütikofer und Christoph Schneeberger stellen der Condorcet-LeserInnenschaft ein packendes Projekt vor, das sie als festen Bestandteil der Berufswahlvorbereitung in die Planung aufgenommen haben. Das Nachtprojekt erfreut sich bei den Schülerinnen und Schülern grosser Beliebtheit und bietet gute Lerneffekte.
Die Drittelsregel galt bis anhin in der Schweiz: Ein Drittel der Lehrkräfte tritt den Beruf gar nicht erst an, ein weiteres Drittel verlässt die Schulstuben nach zwei bis drei Jahren. Ein Drittel bleibt. In Deutschland geniessen die Lehrkräfte grosse Privilegien, weshalb die grosse Kündigungswelle bisher wohl ausgeblieben ist. Ein Artikel im Spiegel zeigt nun, dass es auch in Deutschlands Schulen Absetzbewegungen gibt.