Mail von Harald Martenstein
Ein Land, in dem die Vögel keine Eier legen
Der brillante Kolumnist Harald Martenstein schrieb in der Bild-Zeitung eine Mail an Frau Silke Müller, Buchautorin und Schulleiterin in Deutschland.
Der brillante Kolumnist Harald Martenstein schrieb in der Bild-Zeitung eine Mail an Frau Silke Müller, Buchautorin und Schulleiterin in Deutschland.
Der Journalist und ehemalige Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb (SPD), kommentiert mit reichlich viel Widerwillen die Ergebnisse der neusten PISA-Studie. Er nimmt sich dabei vor allem ein Teil des „Erklär-Bingos“ der zahlreichen BIldungsexperten vor: Die mangelnde Bildungsgerechtigkeit.
In seinem Memo nimmt der Nebelspalter-Herausgeber Markus Somm die Leseleistungen der Schweizer Schülerinnen und Schüler unter die Lupe.
Der Berner Grossrat Manuel C. Widmer (Grüne) antwortet unserem Condorcet-Autor Alain Pichard auf dessen Artikel (Die Verfassung ist kein Gästebuch, 1.9.26) und betont dabei die grundsätzliche Ausrichtung der Bildungsinitiative.
Der Condorcet-Blog begrüsst einen neuen Gastautor. Der Mathematikdozent an der Universität Zürich, Nima Moshayedi, stimmt dem Befund des NZZ-Artikels ( https://condorcet.ch/2026/08/warum-das-leistungsethos-an-den-schulen-abgenommen-hat/ ) im Wesentlichen zu und mahnt, den Schülerinnen und Schülern auch etwas zuzutrauen.
Die integrative Schule war einst angetreten, die alte Welt der Kleinklassen wegzufegen. Zurück bleibt ein Klassenzimmer, in dem alle gemeinsam unterrichtet werden und die Lehrpersonen gleichzeitig individualisieren, differenzieren, intervenieren, deeskalieren und manchmal sogar noch unterrichten.
Nun hat der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) seine Umfrage zur «inklusionsorientierten Schule» ausgewertet. Das Ergebnis dürfte für die Integrationsbefürworter ungefähr so angenehm sein wie ein Regenschirm im Sturm. Die Realität im Klassenzimmer lässt sich eigentlich nicht mehr länger wegreden. Ausser man heisst LCH.
Viele der grossen Schulreformen kommen unter Druck, weil sie nicht die versprochenen Resultate erzielen. Und wie reagieren die Reformer? Jürg Wiedemann, Gründungsmitglied der Starken Schule beider Basel, erklärt es uns in vielen Metaphern.
Ein Aufruf von Michael Felten über LinkedIn, den wir gerne verbreiten.
Benjamin Hänni, Geschäftsführer und Vizepräsident des LVB, zeigt in seinem Beitrag, warum wirksamer Sprachunterricht Struktur und eine vital präsente, aktive Lehrperson braucht – und weshalb altersdurchmischte, offen organisierte Lernformen ohne solide Rahmenbedingungen vor allem die sprachschwächsten Kinder gefährden.
Professor Mario Andreotti, Germanist, fasst die Argumente gegen das Frühfranzösisch noch einmal zusammen. Fazit: Eine Reform, die schief gehen musste.