Im Namen der SP zeichnete die Primarschulpflege-Präsidentin Patricia Bernet ein rosarotes Bild unserer Schule und bezeichnete die Kritik an unserem Schulsystem als “Geschrei”. Es folgte ein Loblied auf die Reformpolitik der letzten Jahre. Unser Condorcet-Autor Alain Pichard wies daraufhin, dass mit einem Schulsystem, das zurzeit 25% unserer Schulabgänger als künftige Illetristen entlässt, nicht alles in Ordnung sein kann.

So weit so gut. Kurz nach der Veröffentlichung gestern erschien nun ein Artikel in 20min, der tief blicken lässt. In der Schullandschaft Uster scheint auch nicht alles zum Besten zu stehen.
Die Journalistin von 20min Lisa Arnold schreibt: “In der Primarschule Pünt herrscht Feuer unter dem Dach: In den letzten zwei Jahren schmissen gleich 22 Lehrpersonen und Angestellte ihren Job oder wurden krankgeschrieben. Die Vorwürfe sind happig: Es geht um Redeverbote, Schikane und Rekurse. Das Fass zum Überlaufen brachte schliesslich ein ungewöhnliches Personalgespräch, das im November 2023 stattfand. Der Leiter der Schulverwaltung verwarnte eine Mitarbeiterin und lud sie vor. Ohne ihr Wissen standen zwei Polizisten – in Zivil, aber bewaffnet – vor der halb offenen Türe, schreibt der «Tages-Anzeiger». Der Polizeieinsatz soll nie rapportiert worden sein.”
Und auch die Schönrednerin, Patricia Bernet, geriet im Gemeinderat in die Kritik: “Die Antworten zeugen von Überheblichkeit und fehlender Selbstkritik”.
Fazit: Frau Bernet scheint die Topdown-Allüren der Bildungsverwaltungen verinnerlicht zu haben und flüchtet sich in Behauptungsrhetorik.
https://www.20min.ch/story/uster-zh-schule-im-ausnahmezustand-kuendigungen-schikane-und-polizei-103518422

