25. Januar 2026

Monat: Januar 2026

Arbeitsbelastung

Referendarin (27) bricht nach vier Monaten Unterricht an Schule ab: “Das halte ich nicht durch”

Janna S. (27) hält es viereinhalb Monate als Referendarin an einer Schule in Berlin aus, dann bricht sie ab und wechselt den Job. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst bei Focus online erschienen ist.

Replik auf den Artikel «Der Anspruch ist hoch: Schule soll nicht länger primär Wissen vermitteln, sondern Denk-, Urteils- und Handlungskompetenzen systematisch stärken.»

Es bleibt beim Anspruch ohne Grundlage

Condorcet-Autorin Christine Staehelin reagiert auf den Artikel ““Der akademische Abschluss wird künftig weniger wert sein” (2.1.26), in welchem wieder einmal gefordert wird, anstatt Wissen mehr Denkkompetenzen zu lehren. Und genau diese Aussage analysiert die Autorin in ihrem Beitrag: Was sind Denkkompetenzen, und wie soll man sich diese erwerben?

Zwischen Schulleitung und Kollegium

Stärkung des Kaders an Volksschulen – oder: Erweiterung der Führungskompetenz

Im Gegensatz zu den Berufsfachschulen und den Gymnasien, die seit Jahrzehnten geführte Bildungsinstitutionen sind, entstanden die so genannten «Geleiteten Volksschulen» erst in den 1990er Jahren. Heute – gut 30 Jahre später – stehen an den meisten Volksschulen Co-Leitungen an der Spitze resp. in der obersten und einzigen Hierarchiestufe. Sie sind die vorgesetzten Stellen von einem meist grossen und zahlenmässig wachsenden Kollegium. Wegen der zunehmend breiteren Führungsspanne und dem Risiko, die «Bodenhaftung» zu verlieren, beginnen erste Schulleitungen im Kontext ihrer Organisationsentwicklung, eine zweite Führungsebene einzurichten, um mehr Professionalität zu erreichen. Unser Organisationsexperte und Condorcet-Autor Niklaus Gerber beschreibt diese Entwicklung und zeigt, wie sie erfolgreich sein kann.

Wie radikal Künstliche Intelligenz die Bildung verändert

“Der akademische Abschluss wird künftig weniger wert sein”

Künstliche Intelligenz, Informationsflut, technische Quantensprünge (und Probleme wie der Klimawandel): Das Bildungssystem steht vor grundlegenden Herausforderungen. Der Stifterverband hat jetzt ein neues “Future-Skills”-Framework vorgelegt und beschreibt darin, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler künftig brauchen, um in einer Welt im schnellen Wandel handlungsfähig zu bleiben. Der Anspruch ist hoch: Schule soll nicht länger primär Wissen vermitteln, sondern Denk-, Urteils- und Handlungskompetenzen systematisch stärken. Der Zukunftsforscher Hartwin Maas sagt in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” drastische Umbrüche voraus. Die Bildungs-Plattform “News4teachers” hat den Beitrag redaktionell bearbeitet und angereichert.