20. März 2026

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Götterdämmerung bei den Schulreformen

Wenn eine grosse Partei wie die SVP sich ernsthaft der Bildungspolitik annimmt und gängige Vorstellungen über eine fortschrittliche Pädagogik infrage stellt, wird es spannend. Vieles was jahrelang als Sprung nach vorn gefeiert wurde, wird nun sogar beim LCH mit einem grossen Fragezeichen versehen. Es ist wieder salonfähig, über die mit ideologischem Eifer vorangetriebene Totalintegration zu diskutieren. Man distanziert sich vom überzogenen Mehrsprachenkonzept der Primarschule und empfindet die Überfülle des neuen Lehrplans als belastend für den Grundauftrag der Volksschule. Auch die neue Rolle der Lehrpersonen als Begleiterinnen und Begleiter möglichst selbständig ausgeführter Lernprozesse steht unter kritischer Beobachtung.

4 Kommentare

  1. Neu sind diese lückenhaften Kenntnisse leider nicht. Allerdings gibt es keine Einigkeit über die Ursachen. Und Rezepte dagegen, die mit den neuen Bildungszielen, deren Interpretation sowie dem pädagogischen Zeitgeist harmonieren, scheint es auch nicht zu geben. Hier steht ein Bericht auf Seite 26:

    https://www.hlb.de/fileadmin/hlb-global/downloads/dnh/full/2013/DNH_2013-1.pdf#page=26

    Die Tendenz zeigt weiter nach unten:

    https://www.nt.th-koeln.de/fachgebiete/mathe/knospe/aktuelles.html

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