22. Juli 2024
Die eindeutigen Interpretationen des VSLCH-Vorstandes

Fragen rund um den Schulleitungsmonitor Schweiz 2023

Neben fragwürdigen Zahlen aus einer «Studie» der Strategieberatungs-Firma Oliver Wyman, die von Felix Schmutz und Beat Gräub bereits anschaulich dekonstruiert wurde, stützen sich die selbsternannten Schulrevolutionäre, unter ihnen der Vorstand des VSLCH, primär auf Ergebnisse des Schulleitungsmonitors Schweiz (SLMS) 2023. Roger von Wartburg hat dieses Dokument einer näheren Betrachtung unterzogen.

Die letzte Ausgabe des «lvb inform» widmete sich vorrangig einer kritischen Auseinandersetzung mit der medial postulierten «Schulrevolution» der vergangenen Monate, die unter anderem die schulische Selektion am Ende der Primarstufe sowie die Notengebung geisselte. Neben fragwürdigen Zahlen aus einer «Studie» der Strategieberatungs-Firma Oliver Wyman, die von Felix Schmutz [1] und Beat Gräub [2] bereits anschaulich dekonstruiert wurde, stützten sich die Schulrevolutionäre, unter ihnen der Vorstand des VSLCH, primär auf Ergebnisse des Schulleitungsmonitors Schweiz (SLMS) 2023. Anlass genug, auch dieses Dokument einer Betrachtung zu unterziehen.

Was ist der Schulleitungsmonitor Schweiz?

Der Schulleitungsmonitor Schweiz ist ein gemeinsames Projekt vom VSLCH (Verband der Deutschschweizer Schulleiterinnen und Schulleiter), CLACESO (Pendant des VSLCH in der lateinischen Schweiz) und der PH FHNW, welches von der Stiftung Mercator Schweiz und der Jacobs Foundation gefördert wird. Kooperationspartner sind die HEP Vaud und die HEP BEJUNE (zwei weitere Pädagogische Hochschulen). Beteiligt sind ferner Forschende der Leuphana Universität Lüneburg, der Universität Tübingen und der PH Vorarlberg.

Roger von Wartburg, Sekundarlehrer, Mitglied der Geschäftsleitung des lvb.

Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu erhalten, wer die Schulleitenden sind, wie es ihnen geht, wie sie Schulbetrieb, pädagogische Arbeit und Schülerinnen und Schüler unterstützen und wie sich ihre Profession entwickelt. Hierzu werden seit 2021 regelmässig grossflächige Befragungen in der gesamten Schweiz durchgeführt. Zur Teilnahme eingeladen sind die Mitglieder von VSLCH und CLACESO sowie alle anderen Schulleitungen in der Schweiz.[3]

Als Co-Projektleiter des SLMS werden Prof. Dr. Pierre Tulowitzki, Leiter der Professur für Bildungsmanagement und Schulentwicklung der PH FHNW, sowie Jörg Berger, Vorstandsmitglied des VSLCH, genannt. Insgesamt zählen 10 Personen zum Projektteam.[4]

Der SLMS 2023 – und der dazugehörige Kurzbericht

Für den Schulleitungsmonitor Schweiz 2023 mit Befunden zu Selektion und Kommunikation[5] zeichneten als Autorinnen und Autor neben dem bereits erwähnten Prof. Dr. Pierre Tulowitzki zusätzlich Gloria Sposato, wissenschaftliche Assistentin an der FHNW, sowie Prof. Dr. Marcus Pietsch von der Universität Lüneburg verantwortlich.

Für den Betrachter einigermassen erstaunlich ist der Umstand, dass der Kurzbericht schon vor dem eigentlichen SLMS 2023 publiziert wurde.

Interessanterweise existiert neben dem eigentlichen Schulleitungsmonitor Schweiz 2023 (dem Gesamtbericht) zusätzlich ein Kurzbericht[6] dazu, für den neben dem Trio Tulowitzki/Sposato/Pietsch auch der VSLCH-Exponent Jörg Berger als Mitautor ausgewiesen wird. Für den Betrachter einigermassen erstaunlich ist der Umstand, dass der Kurzbericht schon vor dem eigentlichen SLMS 2023 publiziert wurde: der Kurzbericht nämlich im Februar 2024, der Gesamtbericht aber erst im März 2024.[7]

Reisserische Forderungen vs. differenzierte Aussagen

Weshalb ist dies von Bedeutung? Im Kurzbericht, der alsbald in den sozialen Medien eifrig verbreitet wurde, wirkt die Kernaussage hinsichtlich der Haltung der Teilnehmenden zum Zeitpunkt der Selektion sehr einseitig: «Eine Mehrheit der befragten Schulleitungen befürwortet somit eine Verschiebung der Selektion.» (S. 1)

Die überaus sendungsbewussten VSLCH-Vertreter Jörg Berger und Thomas Minder waren medial omnipräsent und erweckten den Eindruck, als stünde die gesamte Deutschschweizer Schulleiterschaft geschlossen hinter ihren Forderungen, wie etwa jene nach einer Abschaffung der schulischen Selektion am Ende der Primarstufe.

Jörg Berger, VSLCH-Vertreter Jörg Berger: Wir haben das schlechteste Schulsystem der Welt.

Die überaus sendungsbewussten VSLCH-Vertreter Jörg Berger und Thomas Minder waren in der Folge mit Aussagen aus ebendiesem Kurzbericht – neben den ominösen Zahlen aus der Oliver Wyman-Studie – medial omnipräsent und erweckten den Eindruck, als stünde die gesamte Deutschschweizer Schulleiterschaft geschlossen hinter ihren Forderungen, wie etwa jene nach einer Abschaffung der schulischen Selektion am Ende der Primarstufe. VSLCH-Präsident Minder liess sich in der NZZ mit folgenden Worten zitieren: «Die Selektion in der sechsten Klasse muss abgeschafft werden.»[8] Und sein Kollege Jörg Berger ergänzte: «Wir kämpfen offenbar nicht gegen interne Widerstände an.»[9]

Weit differenzierter liest sich hingegen die Bewertung im Gesamtbericht des SLMS 2023: «Über die gesamte Stichprobe hinweg fällt die Mehrheit für die Zustimmung zu den zuvor erwähnten Items jedoch eher knapp aus. Dies lässt sich dahingehend interpretieren, dass zwar eine kritische Masse der befragten Schulleitungen eine Verschiebung des Zeitpunkts der Selektion befürwortet, es jedoch auch viele Schulleitungen gibt, die den aktuellen Zeitpunkt der Selektion für angemessen halten.» (S. 25)

Auch zur Notengebung ist das Fazit des Kurzberichts eindeutig: «68 Prozent der befragten Schulleitungen stimmen zu, dass in der Primarschule Zeugnisnoten abgeschafft werden sollten.» (S. 1) In der Bewertung des Gesamtberichts hingegen heisst es erneut deutlich differenzierter: «Die überragende Mehrheit der befragten Schulleitungen erachtet die aktuellen Selektionskriterien, insbesondere die Entwicklung und Einschätzung der fachlichen und fächerübergreifenden Leistungen der Kinder sowie die Zeugnisnoten in Deutsch, Mathematik und Natur, Mensch, Gesellschaft, für geeignet, um fundierte Übertrittsentscheide zu treffen. Dennoch sind sich viele der Befragten einig, dass alternative Methoden zur Selektion entwickelt werden sollten, die die individuellen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler besser berücksichtigen.» (S. 25)

Böse Selektion und schlechtestes Land der Welt?

Ferner sei erwähnt, dass gemäss Gesamtbericht die ach so böse Selektion von den Teilnehmenden gar nicht derart gebrandmarkt wurde, wie man meinen könnte, schliesslich zeige die Gesamtschau der Umfrageergebnisse, «dass viele Befragte die aktuellen Verfahren als durchaus positiv und fair erachten. Eine deutliche Mehrheit der befragten Schulleitungen stimmt den Aussagen zu, dass die Verfahren gewährleisten, dass Kinder entsprechend ihrer Leistung dem passenden Typ der SekundarstufeI zugewiesen werden und dass Schülerinnen und Schüler mit gleichen Leistungen im Übertrittsverfahren gleiche Chancen haben.» (S. 25)

Im Blick liess sich VSLCH-Mann Jörg Berger aufgrund des aus seiner Sicht verfehlten Zeitpunkts der schulischen Selektion zu folgender Aussage hinreissen: «Wir sind das schlechteste Land der Welt.»[10] Aufschlussreich, dass er nicht gerade einen Befund aus dem SLMS 2023 zum Anlass nahm, seine Aussage zu relativieren. So stimmten nämlich 644 der Teilnehmenden voll und 373 eher der Aussage zu, wonach ein falsch zugeteiltes Kind in der SekundarstufeI noch ausreichende Chancen habe, diesen Fehlentscheid selbst (bzw. mit Hilfe der Lehrpersonen) zu korrigieren. Nur gerade 85 Teilnehmende stimmten dieser Aussage eher nicht zu. (S. 12)

Fehlende Grautöne und die Kraft der Semantik

Ist Ihnen im vorherigen Abschnitt etwas aufgefallen? Ich habe unterschieden zwischen Teilnehmenden, die einer Aussage «voll» oder «eher» zustimmten. Es gehört zu den absoluten Basics empirischer Sozialforschung, solche Abstufungen auszuweisen, wenn sie denn schon entsprechend abgefragt wurden. Deshalb sind sie im Gesamtbericht des SLMS 2023 auch zu finden.

Es entsteht der Eindruck, dass der Kurzbericht von vorneherein auf Grautöne und Widersprüchlichkeiten verzichten und stattdessen durch eindimensionale und verkürzte Statements grösstmögliche Aufmerksamkeit und viele Klicks erheischen wollte – klassische Merkmale einer Kampagne eben.

Nicht so im Kurzbericht: Sämtliche Grafiken führen einerseits «stimme gar nicht zu» und «stimme eher nicht zu» zu einer grossen Einheit zusammen, die nicht weiter differenziert wird, andererseits passiert mit «stimme voll zu» und «stimme eher zu» genau das Gleiche. Das nährt den Eindruck, dass der Kurzbericht von vorneherein auf Grautöne und Widersprüchlichkeiten verzichten und stattdessen durch eindimensionale und verkürzte Statements grösstmögliche Aufmerksamkeit und viele Klicks erheischen wollte – klassische Merkmale einer Kampagne eben.

Ebenfalls als «kampagnenhaft» empfindet der Autor die permanente Nutzung des Begriffs «Selektion» in der Debatte. Dieser Terminus ist durch die Zeit des Nationalsozialismus eindeutig negativ konnotiert; damit assoziiert wird insbesondere die Aussonderung von «nicht arbeitsverwendungsfähigen» Deportierten, Zwangsarbeitern oder KZ-Häftlingen, die anschliessend ermordet wurden.

Es gäbe gute Gründe, besser von einem «gegliederten Schulsystem» anstelle von «Selektion» zu sprechen.

Es gäbe daher gute Gründe, besser von einem «gegliederten Schulsystem» anstelle von «Selektion» zu sprechen. Dies auch in Abstimmung mit Art. 41 Abs. 1 Bst. f. der Bundesverfassung, demgemäss Kinder und Jugendliche […] sich nach ihren Fähigkeiten bilden, aus- und weiterbilden können.[11] Wie genau dies am besten erreicht werden soll, darüber kann und darf gerne gestritten werden.

Fehlende Informationen

Was aus Sicht des Autors sowohl dem Kurzbericht als auch dem Gesamtbericht des SLMS 2023 gleichermassen vorgeworfen werden muss, ist die fehlende Aufschlüsselung der Meinungsbekundungen einzelner Kohorten innerhalb der Teilnehmenden, etwa gesondert nach Schulstufen, Zyklen oder Schultypen. Im Kurzbericht findet sich dazu überhaupt keine Information.

Dem Gesamtbericht ist immerhin zu entnehmen, dass mit 80 % die grosse Mehrheit der Teilnehmenden entweder an reinen Primarschulen (Zyklus 1 und/oder Zyklus 2) oder an Schulen, die sowohl die Primar- als auch die SekundarstufeI (Zyklus 1-3) umfassen, tätig sind. Nur 20 % der Teilnehmenden arbeiten an reinen Sekundarschulen (Zyklus 3). Gemäss der vorliegenden Darstellung haben offenbar bedauerlicherweise keine Schulleitungsmitglieder der SekundarstufeII (Berufsfachschulen, Gymnasien usw.) teilgenommen, obwohl deren Einschätzungen ebenfalls wissenswert wären. (S. 8)

Nun wäre es ja aber gerade interessant gewesen, zu erfahren, ob resp. inwieweit sich die Einschätzungen der Schulleitungsmitglieder der Primarstufe von jenen der SekundarstufeI unterscheiden; erst recht in Bezug auf Aspekte wie jenen der schulischen Selektion nach der Primarstufe, weil die SekI dann eben in entsprechende Leistungszüge unterteilt ist. Dass selbst im offiziellen Gesamtbericht keinerlei Aussage darüber getroffen wird, ist für den Autor nicht nachvollziehbar.

Ebenfalls lohnenswert zu erfahren wäre es gewesen, ob resp. inwieweit sich die Meinungen der Teilnehmenden unterscheiden, je nachdem, ob sie weiterhin (auch) als Lehrpersonen tätig sind oder ausschliesslich eine Funktion als Schulleiter resp. Schulleiterin innehaben. Der Autor vertritt nach 13 Jahren Tätigkeit in der Verbandsarbeit die Auffassung, dass sich hierbei mit hoher Wahrscheinlichkeit Unterschiede zeigen würden.

Der Artikel erschien zuerst in der neusten Ausgabe des lvb-Inform.

Zum Vergleich

Der SLMS 2023 zählte 1162 Teilnehmende. Der Autor des vorliegenden Artikels wertete im Herbst 2022 eine umfangreiche LVB-interne Mitgliederbefragung zu den Belastungsfaktoren im Lehrberuf mit 1072 Teilnehmenden, also einer ähnlich grossen Zahl, aus.[12] Dafür stand ihm weder ein mehrköpfiges Team noch professoraler Support, geschweige denn «ideelle und finanzielle Förderung» durch die Stiftung Mercator Schweiz und die Jacobs Foundation zur Seite; es blieb, frei nach Jean Paul, allein das Werk des vergnügten Schulmeisterleins von Wartburg.

Nichtsdestotrotz legte der Schreibende grössten Wert darauf, die Auswertung differenziert zu gestalten, Widersprüchlichkeiten offenzulegen und Unterschiede zwischen den einzelnen Kohorten herauszuarbeiten. Es sei der geneigten Leserin, dem geneigten Leser überlassen, zu beurteilen, welche Erhebungen sie als besonders gelungen und aussagekräftig empfinden.

P.S. Ideelle und/oder finanzielle Förderung durch Stiftungen oder ähnliche Institutionen hätte der LVB ohnehin abgelehnt, zu stark ist das Prinzip der Unabhängigkeit in der LVB-DNA verankert. Höchstwahrscheinlich wäre dies aber auch seitens der Stiftungen gar nicht erst in Frage gekommen, da deren Erwartungen an die Ergebnisse von ihnen unterstützter Erhebungen nicht gänzlich neutral sein dürften – so jedenfalls legt es der Beitrag «Tue Gutes, rede laut darüber und profitiere davon» aus der Feder des deutschen Mathematikers Wolfgang Kühnel nahe, den Sie in der Rubrik «Perlenfischen» der Juni-Ausgabe des «lvb inform» nachlesen können.

 

Dieser Artikel erschien zuerst in der Juni-Ausgabe des «lvb inform», der Verbandszeitschrift des Lehrerinnen-und Lehrervereins Baselland.

[1] Felix Schmutz: Der Vorstand des VSLCH probt die Schulrevolution, lvb inform 2023/24-03

[2] vgl. den Kommentar im «LVB-Forum» im lvb inform 2023/24-04

[3] https://www.fhnw.ch/plattformen/slms/

[4] https://www.fhnw.ch/plattformen/slms/team/

[5] https://irf.fhnw.ch/entities/publication/1db655fb-a81b-4067-8135-5cf0e9420099

[6] https://irf.fhnw.ch/entities/publication/4bd0ea7a-ab80-4df2-8480-9a33a60df5cc

[7] https://www.fhnw.ch/plattformen/slms/resultate/

[8] René Donzé: Fertig Stress in der sechsten Klasse: Schulleiter lancieren eine radikale Idee zur Abschaffung von Langgymnasien und Sekundar-Niveaus, NZZ, 27.04.2024

[9] ebd.

[10] Karen Schärer: Schluss mit Leistungsstufen in der Volksschule!, Blick, 09.03.2024

[11] https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de

[12] Roger von Wartburg: Die LVB-Mitgliederbefragung «Belastungsfaktoren im Lehrberuf», lvb inform 2022/23-02

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