28. Februar 2021

Grosse Denkerinnen und Denker: Thomas Minder

Die Ostschweiz überrascht uns immer wieder. In einem Interview mit der Thurgauer Zeitung dokumentiert der Oberste Schulleiter der Schweiz, Thomas Minder, ungeahnte intellektuelle Brillanz.

Thomas Minder, Oberster Schulleiter

Thurgauer Zeitung: Birgt Corona auch Chancen für das Schweizer Schulsystem?

Thomas Minder: Ja. Für die Entwicklung der Schule kann man fast von einem Glücksfall reden. Die Lage hat uns dazu gezwungen, schnell zu handeln. So wurde nicht unnötig diskutiert, aber eine massgebliche Veränderung herbeigeführt.

(…)

Thurgauer Zeitung: Haben Sie ein heimliches Hobby?

Thomas Minder: Ja, aber muss ich das sagen?

Thurgauer Zeitung: Bitte.

Thomas Minder: Gamen. …

 

 

Thomas Minder ist seit 2019 Präsident der Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz

Quelle: Thurgauer Zeitung, 5.9.2020

Enrico Kampmann hat das Interview geführt.

Verwandte Artikel

Mille-feuilles Kritiker schuld am schlechten Ruf des Lehrmittels

In einem engagierten Leserbrief in der NZZ (28.10.19) verteidigt Christine Le Pape-Racine das Konzept der Mehrsprachigkeit und damit auch die Passepartout-Lehrmittel. Für den schlechten Ruf der Lehrmittel seien mitnichten die dürftigen Ergebnisse der Evaluationen verantwortlich, sondern das permanente Schlechtreden seiner Kritiker. In ihrer Stellungnahme geht Frau Le Pape auch auf den Condorcet-Blog ein.

Andere Vorstellungen von gutem Unterricht

Die Zukunft unserer Volkschule hängt weitgehend davon ab, wieweit brav ausführende Lernbegleiter oder selbständig handelnde Lehrerpersönlichkeiten die Schulen prägen werden. Die reichhaltigen Erfahrungen als Geschichtslehrer und -didaktiker veranlassen Condorcet-Autor Hans Peter Amstutz dazu, die vielfältigen Möglichkeiten eines Unterrichts zu reflektieren, der nicht auf ein reines Lernmanagement reduziert wird, sondern in dem die Lehrperson ihr kognitives Feuer zu entfachen versteht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.