20. April 2021

Ein Bild aus dem Imperial College in London

Der Bieler Leon Wiederkehr studiert am Imperial College in London “electronical engineering” und steht mit seinen 23 Jahren kurz vor seinem Master. Er hat für den Condorcet-Blog auch schon einen Artikel geschrieben (Auch im Klimadiskurs gilt: Zuhören!, 17. Februar 2020). Angeregt durch das Zitat von Hans Ulrich Gumbrecht (Bologna nivelliert, 4. Mai 2020) schickte er uns ein Bild, das er anlässlich der Empfangvorlesung zu einem Studiengang machte. Es sagt mehr als eine ganze Dokumentation.

Das Imperial College London ist eine 1907 gegründete Technische Hochschule und Universität in London. Es ist eine der forschungsstärksten und renommiertesten Universitäten der Welt.
Ansage eines Professors am Imperial College.

So wurden wir zu einem Studiengang im Imperial College in London empfangen. Der Professor begründete die Wahl seines Lehrgangs folgendermassen:

– sehr schwierige Inhalte

– Pflichtbesuche der Veranstaltungen

– viele Hausaufgaben

– harte Prüfungen

– strenge Kennzeichnungsregeln

– grosse Chance durchzufallen

Vielleicht einmal eine Anregung für die Gymnasialdirektoren in der Schweiz, wenn sie ihre Schulen den zukünftigen Gymnasiasten und deren Eltern vorstellen.

Leon Wiederkehr

 

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BILDUNG SCHWEIZ ist das Organ des LCH, der Dachorganisation der schweizerischen Lehrerverbände. Im Gegensatz zum Condorcet-Blog ist die Zeitschrift “Bildung Schweiz” der Digitalisierung des Unterrichts gegenüber sehr positiv eingestellt. Zumindest lassen dies die Mehrheit der Beiträge und die Auswahl der in ihr schreibenden Autorinnen und Autoren vermuten. Ein Beispiel dafür ist das “Interview” mit einer “spannenden Persönlichkeit” (Originalzitat), verbunden mit dem Versprechen, dieser auf den Zahn zu fühlen. Allerdings merkt man, dass die Eigenschaft, den Interviewpartnern auf den Zahn zu fühlen, nicht zu den Kernkompetenzen dieses Magazins gehört. Nando Stöcklin, wissenschaftlicher Mitarbeiter der PHBern im Fachbereich Digital Learning Base äussert sich euphorisch zu den Möglichkeiten digitaler Technik im Unterricht und sieht vor allem das “Spielpotential”. Im Interesse eines offenen Diskurses veröffentlichen wir diesen Beitrag und danken der Redaktion von “Bildung Schweiz” für die Erlaubnis dafür.

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