29. Juli 2021

Hattie

Pädagogisch wirken durch Zusammen-Wirken

Lehrerinnen und Lehrer, die vom Miteinander überzeugt sind und in Grundprinzipien überein-stimmen, erreichen bei ihren Schülern bessere Lernerfolge. Entscheidend ist die Schulleitung. Das zeigt die Forschung, schreibt Condorcet-Autor Carl Bossard.

Selektive Sicht auf den Unterricht

Über den Wert der Hausaufgaben kann man geteilter Meinung sein. Wer sich dabei auf wissenschaftliche Studien beruft, sollte bestimmte Erkenntnisse nicht einfach ausblenden. Ein Zwischenruf von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Guter Unterricht lebt vom Dialektischen

Das Pendel mag eine abgedroschene Metapher sein. Und doch hat es in der Pädagogik seine Be-deutung. Es zeigt Ausschläge und verweist auf zeitgeistige Aufgeregtheiten und didaktische Ein-seitigkeiten, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.

Die Suche nach den Wirkungsprinzipien

Von unserem Leser Michel Laffer wurden wir auf einen Text des PH-Dozenten Gabriel Schneuwly aufmerksam gemacht. Es handelt sich um einen Artikel in einem «Handbuch», das von Autorinnen und Autoren des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) verfasst wurde. Der Text ist es nach Auffassung der Redaktion Wert, hier aufgeschaltet zu werden. Er setzt sich seriös und differenziert mit den Problemen der Unterrichtsentwicklung auseinander und ist auch dank der angeführten Belege eine durchaus notwendige Orientierungshilfe. Wir danken Herrn Schneuwly für die Erlaubnis, seinen Text hier aufschalten zu dürfen.

Schneuwly, Gabriel (2016): Unterrichtsentwicklung. In: Hansueli Hofmann, Priska Hellmüller und Ueli Hostettler (Hg.): Eine Schule leiten. Grundlagen und Praxis. Bern: hep verlag ag, S. 85–101.

Einspruch: Nicht Projektunterricht, sondern Unterricht ist eine Königsdisziplin

In seinem Beitrag «Einspruch, Kollege Kalberer: Projektunterricht ist eine Königsdisziplin» widerspricht Condorcet-Autor Alain Pichard der dort skizzierten Kritik am konstruktivistischen Lernkonzept. Hier der Einspruch zu Alain Pichards Einspruch! Lutz Wittenberg

Unhaltbares Dogma von der Überlegenheit des Projektunterrichts

Für seinen Beitrag “Einspruch Kollege Kalberer – der Projektunterricht ist eine Königsdisziplin” (6.9.20) hat Condorcet-Autor Alain Pichard einige Kritik einstecken müssen. Im folgenden Beitrag begründet Hanspeter Amstutz, weshalb er die aktuelle Projekt-Euphorie nicht teilt.

Covid-19 und die Unterrichtsforschung, 3. Teil

Im 3. Teil seiner Reihe “Covid 19 und die Unterrichtsforschung” setzt sich der Berner Professor Walter Herzog mit dem Wesen der Statistik auseinander. Dabei begegnet man auch wieder dem bei uns wohlbekannten neuseeländischen Unterrichtsforscher John Hattie und erfährt etwas über Signifikanz und Effektstärke. Herzogs anspruchsvolle Texte sind auch eine Mahnung, beim Zitieren von Studien vorsichtig zu sein.

Dialogisches vor Digitalem!

Digitales Lernen erweist sich in der Corona-Quarantäne als wichtiges Werkzeug. Manche wollen es nun ins Zentrum des Schulalltags rücken. Gefordert wird Lernen 4.0. Was dabei nicht vergessen gehen darf, darauf verweist Condorcet Autor Carl Bossard.

Das Lernen als Aspekt menschlicher Selbstbestimmung. Eine Antwort an Felix Schmutz

Professor Dr. Walter Herzog reagiert in seinem Beitrag auf die scharfe Kritik von Felix Schmutz (Pädagogik und Bodenhaftung, 4.4.2020). Die Redaktion ist der Meinung, dass die zugegebenermassen anspruchsvolle Lektüre dieses Diskurses für interessierte Leserinnen und Leser nicht nur spannend und genüsslich, sondern auch lehrreich ist. Damit wird der Blog auch seinem eigenen Anspruch gerecht, das perspektivische Sehen zu fördern.

Direkte Instruktion gewinnt!

Bei Amerikas längster, teuerster und bedeutendster Studie über die Wirksamkeit von Unterrichtsmethoden an öffentlichen Schulen gab es einen überragenden Sieger, den gemeinsamen Klassenunterricht in der Form der „Direkten Instruktion“. Peter Aebersold fasst zusammen.