Frühbildung
“Kompetenz-Unterschiede entstehen in früher Kindheit und bleiben über Schulzeit relativ stabil”
Wie gut Kinder durch die Schule kommen, hängt davon ab, wie früh sie gefördert werden. Das zeigt eine Analyse des Deutschen Jugendinstituts. Aber auch andere Faktoren spielen noch eine wichtige Rolle. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Kulturtechniken
Rechtschreibung: Brauchen wir sie noch?
Fehlerfrei schreiben – das macht jetzt die KI. Warum es sich trotzdem lohnt, die Kulturtechnik nicht gleich aufzugeben. Dieser Beitrag ist zuerst in der ZEIT am Wochenende erschienen.
"Cristiano Ronaldo für die Lehrer"
Was der einflussreichste Bildungsforscher der Welt über Schweizer Schulen sagt
John Hattie besucht eine Zürcher Schule – und widerspricht gleich mehreren Gewissheiten des Schweizer Bildungssystems. Der Bildungsforscher über Selektion, Noten, Integration und die Frage, was Lernen wirklich voranbringt. Der Beitrag ist zuerst in der “NZZ am Sonntag” erschienen.
Vorteile der Berufsbildung
Die Zahl arbeitsloser Akademiker steigt. Sollten mehr Junge eine Lehre machen?
Hochschulabsolventen tun sich schwer bei der Jobsuche. Kritiker fordern von jungen Menschen, “etwas Handfestes” zu lernen. Neue Daten zeigen, welcher Bildungsweg die grösste Jobsicherheit bietet. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der Basler Zeitung (BaZ) erschienen ist.
Deutsche Bildungskrise
“‘Wir schaffen das’ war die Losung. Im Bildungssystem haben wir es nicht geschafft”
Fünf Jahre nach dem “Pisa-Schock” ist Deutschlands Bildungslandschaft wieder im Niedergang. Nach sinnvollen Reformen habe in der Politik “Gedächtnisverlust” eingesetzt, sagt Bildungsforscher Köller – mit fatalen Folgen. Den Abstieg des Gymnasiums könne man nicht allein mit Migration erklären, führt er in einem Interview mit der WELT aus.
Bildungsforscher
John Hattie warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens
Viele Schulen setzen auf individualisiertes, selbstgesteuertes oder personalisiertes Lernen – in der Hoffnung, jedem Kind damit bestmögliche Lernchancen zu eröffnen. Doch der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie warnt: Zu viel Eigensteuerung kann das Lernen eher bremsen als beflügeln. Er plädiert für ein “maßgeschneidertes Lernen”, das auf professioneller Diagnostik und gemeinschaftlichem Lernen basiert.
Entfremdung
Schulen verschließen sich zunehmend der Bildungsforschung
Immer weniger Schulen lassen Forschende in ihre Klassenzimmer. Was früher selbstverständlich war – dass WissenschaftlerInnen Datenerhebungen an Schulen durchführen dürfen –, wird heute zunehmend zur Ausnahme. Eine Initiative soll gegensteuern.
Wolfgang Kühnels Sonntagseinspruch
Mal wieder eine neue Lernkultur
In seinem heutigen Sonntagseinspruch befasst sich Mathematik-Professor Wolfgang Kühnel mit den diversen Widersprüchen, die aus den Laboratorien der Bildungswissenschaft je nach Situation in die Bildungslandschaft hinausposaunt werden. Und er stellt da eine bemerkenswerte Flexibiltät, bzw. einen gewissen Opportunismus fest.
Didaktik
„Sinnloses Umherwischen“ – Bildungsforscher kritisiert “Digitalisierungswahn” an Schulen
Der Augsburger Bildungsforscher und Kritiker der Digitalisierung an Schulen, Klaus Zierer, hat dazu aufgerufen, zunächst die bisherigen Erfahrungen mit Tablets und Smartphones auszuwerten. Ein Beitrag, der zuerst im Deutschlandfunk ausgestrahlt worden ist.
Eltern-Kind-Beziehung
Die katastrophalen Folgen der “elterlichen Bildschirmzeit“
Welche Auswirkungen hat die elterliche Handynutzung in Anwesenheit der Kinder? Empirische Studien, an denen fast 15’000 Kinder aus zehn Ländern teilgenommen haben, geben eine klare Antwort: Die Effekte sind verheerend – und dauerhaft, schreibt der deutsche Schulpädagoge Klaus Zierer in einem Meinungsbeitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.
