Zahl des Monats
Eine halbe Million Kampagnenbudget
Sage und schreibe eine halbe Million Franken hat der Personalverband Bildung Bern in die Kampagne seiner Bildungsinitiative gesteckt. Das reicht für die Nomminierung zur Zahl des Monats!
Nach Nein zur Bildungsinitiative
Michael Hermann: «Wenn man verliert, gibt man Deutungshoheit ab»
Laut dem Politgeografen haben viele die Berner Bildungsinitiative als Lehrer- statt als Bildungsinitiative wahrgenommen. Statt auf einen Gegenvorschlag zu setzen, hätten sich die Initianten «übernommen». Der Journalist Kaspar Keller fasste für die Berner Zeitung und den Bund verschiedene Reaktionen zusammen. Brisant: Die Lehrerorganisation setzte für diese Initiative sage und schreibe 500’000 Fr. ein, das Gegenkomitee 8’000 Fr.
Ablehnung der Bildungsintiative in Bern
Eine weitere Klatsche für die Lehrerorganisationen
Die Bildungsinitiative der bernischen Lehrerorganisation Bildung Bern wurde von der Stimmbevölkerung abgelehnt. Trotz einem Riesenbudget und viel Prominenz. Condorcet-Autor Alain Pichard fand die Idee, Bildungsqualität in der Verfassung zu verankern, immer eine Schnapsidee, war aber doch über die deutliche Ablehnung überrascht. Die Eltern liessen sich nicht von hohlen Sprüchen blenden, sondern kennen die Probleme bestens.
Kritische Bemerkungen zur Bildungsinitiative
Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand
Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.
Grossrat Manuel C. Widmer antwortet Condorcet-Autor Alain Pichard
In die Verfassung gehören Grundsätze
Der Berner Grossrat Manuel C. Widmer (Grüne) antwortet unserem Condorcet-Autor Alain Pichard auf dessen Artikel (Die Verfassung ist kein Gästebuch, 1.9.26) und betont dabei die grundsätzliche Ausrichtung der Bildungsinitiative.
Zur Initiative des Personalverbands der Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Bern - Bildung Bern
Die Verfassung ist kein Gästebuch
Der bernische Personalverband der Lehrerinnen und Lehrer, Bildung Bern, hat eine Bildungsinitiative eingereicht, welche die Bildungsqualität in der Verfassung verankern möchte. Condorcet-Autor Alain Pichard zeigt in seinem Beitrag auf, um was es dem Lobbyverband in Wirklichkeit geht.
Grosse Denkerinnen und Denker
Anna-Katharina Zenger und ihre Verfassungskenntnisse
Am 27. September wird im Kanton Bern über die Bildungsinitiative des Lehrkräfteverbands “Bildung Bern” abgestimmt. Der Abstimmungskampf ist bereits eröffnet, unter anderem mit einem bemerkenswerten Post von Anna Katharina Zenger, Leiterin Gewerkschaft von Bildung Bern.
Initiative der Bildungsverbände im Kanton Bern
Berner Regierungsrat lehnt Bildungsinitiative ab
Etwas überraschend, dafür umso deutlicher lehnt die Kantonsregierung die Bildungsinitiative kantonalen Bildungsverbände ab. Condorcet-Autor und Grossrat Alain Pichard hat sich bereits zu Beginn der Lancierung skeptisch gegenüber diesem Anliegen geäussert und findet den Entscheid der Kantonsregierung logisch.
Anonymes Murren aus der BASIS
Was hat der LCH zu vertuschen?
Die Redaktion des Condorcet-Blogs ist äusserst zurückhaltend mit dem Veröffentlichen von anonymen Beiträgen. Wir vergewissern uns jeweils immer, wer der Autor ist, ob es ihn gibt und ob die in dem Beitrag erwähnten Tatbestände plausibel sind. In letzter Zeit erreichen uns fast wöchentlich Beiträge aus dem Schulalltag, die ein Sittenbild in den Schweizer Schulstuben zeichnen. Ihnen allen sind zwei Dinge gemein: Die Vorfälle, die man kaum in dieser Art in den offiziellen Medien liest, sind sehr konkret. Und die Autroinnen und Autoren wollen anonym bleiben, weil sie mit Repressionen ihrer Schulleitungen rechnen, die jeweils dem Lager der Bildungsbürokratie zugerechnet werden. Beides ist bedenklich. Den folgenden Beitrag veröffentlichen wir hier, weil wir den Fakt, dass der LCH einen Teil seiner grossen Umfrage zur schulischen Selektion nicht veröffentlicht, auch schon festgestellt hatten. Was hat Frau Rösler zu verheimlichen?
Grosse Denkerinnen und Denker
Pino Mangiarratti: Nicht mehr über Kosten reden, nur noch über Investitionen
Der Präsident der Berner Lehrkräfte meinte in einem Interview in seiner Hauspostille, dass man nicht nur die Kosten der Bildung sehen, sondern diese als Investition betrachten müsse. Wir staunen und fügen den Gymnasiallehrer der erlauchten Gruppe der grossen Denkerinnen und Denker hinzu.
