Was bei der Integration gescheitert ist
Bitte keinen Hüteprozess mit hochtrabenden pädagogischen Floskeln
Die Integration sei gescheitert, wird in der Schuldebatte immer wieder moniert. Das stimmt nur bedingt, denn die Schule ist durchlässig wie noch nie und die Lehrkräfte haben noch nie so viel Verständnis für echte Benachteiligungen gehabt. Gescheitert ist die ideologische Umsetzung einer Heilsversprechung, die in den Schaltzentralen der Bildungsverwaltung entstand. Die bewährten Kleinklassen wurden im Prinzip aufgelöst, um sie mit einem Sammelsurium von Etiketten durch die Hintertüre wieder einzuführen.Nun will man mit gebastelten Lerninseln die Lehrkräfte entlasten. Auf der Strecke bleiben die betroffenen Kinder, die kaum mehr etwas lernen. Dies ist die Kernaussage von Alain Pichard, die er in der Sonntagszeitung darlegen durfte.
Experte fordert Bildungsrevolution in fünf Thesen
“So schadet Schule allen”
Ein veraltetes System, überforderte Eltern, schlecht vorbereitete Lehrpersonen: Bildungsexperte Christoph Kohler rechnet in einem Beitrag von “20 Minuten” mit dem heutigen Schulsystem ab – und formuliert fünf Thesen, wie es grundlegend besser werden könnte.
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Kritiker bringen unbequeme Wahrheiten zur Sprache
Im NZZ-Interview von Sebastian Briellmann mit dem Jugendpsychologen Allan Guggenbühl müssen die Pädagogischen Hochschulen einiges an Kritik einstecken. Fehlender Bezug zur Schulpraxis, ideologische Nähe zu weltverbessernden Theorien und einseitige didaktische Konzepte werden ihnen vorgeworfen. Ganz schlecht weg kommt bei Guggenbühl dabei die pädagogische Idee des “Beziehungs-Talks”, welche heute an manchen Schulen als wegweisend in der Erziehung gilt. Vor allem Buben schätzten es wenig, wenn sie dauernd über ihren Gemütszustand befragt würden. Dies und mehr im Überblick zum aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich von Condorcet-Autor Hans Peter Amstutz.
