Wenn Bildungsbürokraten über einfache Mathematik reden
Niedersachsen will Grundschüler künftig nicht mehr überfordern und ihnen deshalb das schriftliche Dividieren ersparen. Die Begründung des Kultusministeriums in Hannover klingt wie Satire. Der Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Lehrer, die ihren Schülern nichts mehr zutrauen
Wer wenig erwartet, wird wenig bekommen. Das weiß man schon lange. Trotzdem setzen selbst Gymnasien auf Klassiker in einfacher Sprache – in der Oberstufe. Wir bringen einen Kommentar, der zuerst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ erschienen ist.
“So schadet Schule allen”
Ein veraltetes System, überforderte Eltern, schlecht vorbereitete Lehrpersonen: Bildungsexperte Christoph Kohler rechnet in einem Beitrag von “20 Minuten” mit dem heutigen Schulsystem ab – und formuliert fünf Thesen, wie es grundlegend besser werden könnte.
Wir haben die Volksschule inhaltlich zerdehnt
Condorcet-Autor Carl Bossard hat dem IWP (Institut für Wirtschaftspolitik) ein Interview gegeben. Im Gespräch mit René Scheu äussert sich Carl Bossard über Lerncoaches, Lehrplan 21 und die zunehmende Entfremdung zwischen den Pädagogischen Hochschulen und der Praxis.
Die Wirkung von Schule
Die AOK-Baden Württemberg (Allgemeine Ortskrankenkasse) forderte, “Gesundheit” als neues Schulfach einzuführen. Condorcet-Autor Alain Pichard ist gerührt.
Schulsystem als Ursache des Fachkräftemangels
Schulen sollen mehr als nur Wissen vermitteln. Doch wenn Lehrern keine Zeit für die Basiskompetenzen bleibt, wo sollen dann die gut ausgebildeten Fachkräfte herkommen? Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der Berliner Zeitung erschienen ist.
“Müssen Jugendliche lernen”: Uralte Fähigkeit erlebt ein Comeback an Schulen
Immer mehr Schulen verändern den Unterricht, weil Schüler KI für Hausaufgaben nutzen. Ein Experte erklärt die Entwicklung in einem Online-Beitrag von tz.de (News aus München)
“Die Abschaffung ist richtig”
In Niedersachsen lernen Grundschüler nicht mehr, schriftlich zu dividieren. Geht damit eine Grundkompetenz verloren? Pädagogen widersprechen. Wir bringen ein Interview mit Mathematikdidaktiker Timo Leuders, das zuerst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschienen ist.
Integrative Schule am Ende? Sogar die feurigste Verteidigerin scheint den Glauben verloren zu haben – und verzichtet auf den Begriff
Dagmar Rösler, die einflussreiche Präsidentin des Lehrerverbands, will die Stimmung an der Basis untersuchen. Weil sie weiss, dass die Pädagogen nicht mehr hinter der integrativen Methode stehen? Wir bringen einen Artikel von Sebastian Briellmann, der in der NZZ erschienen ist.
Nicht die linken Lehrkräfte sind das Problem, sondern das falsche Berufsverständnis
Die Debatte über allzu linke Lehrkräfte wurde durch eine Maturarbeit dreier Aargauer Schüler vor zwei Jahren befeuert. Seitdem werden in den eidgenössichen und kantonalen Parlamenten Vorstösse eingereicht, die die Neutralität des Unterrichts verlangen. Das sei ein Mythos, meint Condorcet-Autor Alain Pichard – selber Politiker, und sieht das Problem eher in einem falschen Berufsverständnis.
