SP und Kompetenzorientierung: War da mal was?

Samira Marti, Nationalrätin der SP-Baselland, äussert sich kritisch zur Kompetenzorientierung und zur KV-Reform. Die Redaktion des Condorcet-Blogs staunt und fragt sich, ob da was in Bewegung kommt.

 

 

Karin Fisli, SP-Grossrätin: stramm für die Kompetenzorientierung

Wir reiben uns die Augen. Die SP, die bis anhin stramm hinter der Kompetenzorientierung gestanden ist, lässt neue Töne verlauten. Nachdem eine prominente SP-Politikerinnen wie Karin Fisli (SP-Grossrätin im Kanton Bern) verlauten liess, Lehrkräfte, die den Lehrplan 21 ablehnen, sollten gar nicht mehr unterrichten dürfen, positioniert sich nun die Nationalrätin Samira Marti vorsichtig gegen die Kompetenzorientierung.

Unser Redaktionsmitglied und ehemaliger Parteipräsident der SP-Basel-Stadt, Daniel Goepfert, sieht es philosophisch und zitiert Galilei: “Eppure si muove” .

Und wir von der Redaktion ziehen den Hut!

 

 

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Die Attitüde des «Ich habe es ja gesagt», geht Condorcet-Autor Alain Pichard ab, obwohl wir von der Redaktion ihm diese Aussage des Öfteren hätten unterschieben wollen. Der erfahrene Lehrer wählt einen anderen Ansatz: Die integrative Schule ist eine Fiktion. Und Integration ist keineswegs gescheitert. Man muss nur ehrlich sein. Alain Pichard reagiert auf ein Interview, das der NZZ-Journalist mit der LCH-Präsidentin Dagmar Rösler geführt hat (https://condorcet.ch/2026/01/integrative-schule-am-ende-sogar-die-feurigste-verteidigerin-scheint-den-glauben-verloren-zu-haben-und-verzichtet-auf-den-begriff/)

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