Passepartout: Reparateure gesucht!

“Dem Schulverlag plus sind die Bedürfnisse der Praxis wichtig,” schreibt der Lehrmittelverlag in seiner Stellenausschreibung. Gesucht werden Leute, welche das Schiff wieder auf Kurs bringen sollen. Im Jargon der Bildungsbürokratie heisst es “weiterentwickeln”. Die Situation erinnert an einen Bahnhofvorstand, dem man vergessen hat zu sagen, dass die Strecke stillgelegt wurde. Die Redaktion schlägt unseren Condorcet-Autor Felix Schmutz vor. Da die Arbeitsgruppensitzungen im Corona-Zeitalter vermutlich auf Teams oder Zoom stattfinden, besteht auch keine Verletzungsgefahr.

Verwandte Artikel

Wie kann das überforderte Schulsystem wirkungsvoll entlastet werden?

Vorwürfe von Elternseite, die Volksschule erfülle die an sie gestellten Aufgaben nicht oder nur unzureichend, sind in letzter Zeit wieder lauter zu hören. Störenfriede erschwerten konzentriertes Lernen in manchen Klassen, wird häufig moniert. Jugendliche seien nicht ausreichend auf die Berufswahl vorbereitet worden, will eine Strassenumfrage von 20-Minuten festgestellt haben. Und eine grosse Studie der Universität Zürich kommt zum Schluss, dass schulischer Leistungsdruck mitverantwortlich für die Tatsache sei, dass jedes zehnte Schulkind psychotherapeutische Betreuung beanspruche. Hanspeter Amstutz stellt diesen und alle anderen Inhalte des neuen Newsletters von Starke Volksschule Zürich vor.

1 Kommentar

  1. Das Passepartout-Schiff ist derart leckgeschlagen, dass das eingedrungene Wasser mittlerweilen das ganze Boot füllt.
    Die Chancen auf eine Rettung liegen bei 0%. Die Rettungsboote sind die einzige Option. Falls der Kapitän das nicht schnallt, geht er halt in Ehren unter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert