27. Januar 2021

Passepartout: Reparateure gesucht!

“Dem Schulverlag plus sind die Bedürfnisse der Praxis wichtig,” schreibt der Lehrmittelverlag in seiner Stellenausschreibung. Gesucht werden Leute, welche das Schiff wieder auf Kurs bringen sollen. Im Jargon der Bildungsbürokratie heisst es “weiterentwickeln”. Die Situation erinnert an einen Bahnhofvorstand, dem man vergessen hat zu sagen, dass die Strecke stillgelegt wurde. Die Redaktion schlägt unseren Condorcet-Autor Felix Schmutz vor. Da die Arbeitsgruppensitzungen im Corona-Zeitalter vermutlich auf Teams oder Zoom stattfinden, besteht auch keine Verletzungsgefahr.

Verwandte Artikel

Ein Bild – und wenig dahinter

Unser Redaktor Alain Pichard ist nicht zu beneiden. Da lädt (und bezahlt) er ein Bild von AdobeStock, einer Bezahlgalerie, herunter, in der Meinung, es handle sich um eine treffende Illustrierung zum folgenden Artikel (Sorgenkind Mathematik, 18.3.20). Und dann muss er die Häme eines Mathematikers über sich ergehen lassen, der sich mit der auf dem Bild abgebildeten Rechnung genauer auseinandersetzt.

Tausendkünstler*in

Immanuel Kant warnt in seiner «Grundlegung zur Metaphysik der Sitten» davor, zu viele Geschäfte zugleich zu treiben. Denn wo «jeder ein Tausendkünstler» sei, da würden «die Gewerbe noch in der größten Barbarei» liegen. Dagegen hätten alle «Gewerbe, Handwerke und Künste» durch «die Verteilung der Arbeiten gewonnen», um sie besser und mit mehr Leichtigkeit leisten zu […]

1 Kommentar

  1. Das Passepartout-Schiff ist derart leckgeschlagen, dass das eingedrungene Wasser mittlerweilen das ganze Boot füllt.
    Die Chancen auf eine Rettung liegen bei 0%. Die Rettungsboote sind die einzige Option. Falls der Kapitän das nicht schnallt, geht er halt in Ehren unter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.