22% der Schweizer sollen nach Definition des Gleichheitsgesetzes eine Behinderung haben.
Die offiziellen Zahlen überraschen auf den ersten Blick: Nicht weniger als 22 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind gemäss Gleichstellungsgesetz Menschen mit Behinderungen. Das Bundesamt für Statistik definiert sie als diejenigen Personen, die «ein dauerhaftes Gesundheitsproblem haben und die bei Tätigkeiten des normalen Alltagslebens stark oder etwas eingeschränkt sind». Der Anteil steigt mit dem Alter an: Während unter jungen Erwachsenen lediglich 10 Prozent mit einer Behinderung leben, sind es bei den über 85-Jährigen 47 Prozent.
Trotz steigender öffentlicher Ausgaben herrscht in den Klassenzimmern seit Jahren der Notstand. Deutschland verspielt damit nicht weniger als seine Zukunft, schreibt Johannes C. Bockenheimer in einem Beitrag, der zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen ist.
Der bekennende Linke Mathias Brodkorb erklärt, warum die «Gleichheitsideologie» in der Bildungsdebatte den Schulen mehr schade als nütze – und er sagt, welche Schulen die Kinder heute brauchen. Das Interview führte die Journalistin Nadja Pastega für die Sonntagszeitung.