22% der Schweizer sollen nach Definition des Gleichheitsgesetzes eine Behinderung haben.
Die offiziellen Zahlen überraschen auf den ersten Blick: Nicht weniger als 22 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind gemäss Gleichstellungsgesetz Menschen mit Behinderungen. Das Bundesamt für Statistik definiert sie als diejenigen Personen, die «ein dauerhaftes Gesundheitsproblem haben und die bei Tätigkeiten des normalen Alltagslebens stark oder etwas eingeschränkt sind». Der Anteil steigt mit dem Alter an: Während unter jungen Erwachsenen lediglich 10 Prozent mit einer Behinderung leben, sind es bei den über 85-Jährigen 47 Prozent.
Ein Interview mit Silvia Steiner, Zürcher Regierungsrätin und Präsidentin der Schweizer Erziehungsdirektorenkonferenz EDK, lässt aufhorchen. Fürs Fremdsprachenlernen reicht in Zukunft das Gespür; der Rest macht die Künstliche Intelligenz KI. Ein Zwischenruf von Condorcet-Autor Carl Bossard.
In unserem nördlichen Nachbarland ist der Lehrkräftemangel noch einiges heftiger zu spüren als in der Schweiz. Der deutsche Kunstlehrer Norbert Vetter, Mitglied der GBW, weist in seinem Beitrag auch auf die Konsequenzen hin, die er im Hinblick auf die Installierung der Top-down-Reformen hat bzw. wie dadurch das Change-Management vereinfacht wurde.