Soeben eingetroffen: Klarer Volksentscheid in Sachen Lehrplan im Kanton Baselland

Das Basebiet lehnt eine Reduktion der Kompetenzbeschreibungen auf 1000 klar ab. Die Initiative wurde von der Starken Schule beider Basel lanciert. Sämtliche Parteien des Landrats beschlossen die NEIN-Parole.

Nach 58 ausgezählten Gemeinden steht fest: die Vorlage zur Reduktion der Anzahl Kompetenzbeschreibungen in Lehrplänen wird mit über 65 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

In einer Pressemitteilung akzeptiert die Starke Schule beider Basel das Ergebnis und erinnert an den offiziellen Lehrplan des Kantons Baselland, der neben dem kompetenzorientierten Lehrplan 21 (Teil B) auch einen Lehrplan mit Stoffinhalten bieten muss (Teil A). Dieser Lehrplan A, der sich nach Stoffinhalten richtet, war enefalls das Ergebnis einer Volksabstimmung und wurde mit 84,5% beschlossen. Somit besteht für die Lehrkräfte das Kantons eine relevante Alternative.

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Im vergangenen November stimmten 85% der Stimmberechtigten JA zur Lehrmittelfreiheit an den Volksschulen. Ab dem Schuljahr 2020/21 sollen, so sieht es mindestens das Bildungsgesetz vor, die Lehrpersonen in den 5. und 6. Primarklassen die gescheiterten Lehrmittel «Mille feuilles» und «New World» durch andere bewährte Lehrmittel ersetzen können. Brisante Dokumente, welche der Starken Schule beider Basel (SSbB) zugespielt wurden, belegen nun ein Untergraben dieses Volksentscheides durch Primarschulleitungen: Sie setzen ihre Lehrpersonen offensichtlich unter Druck, damit diese weiterhin die gescheiterten Passepartout-Lehrmittel verwenden. Gerne veröffentlichen wir hier einen Beitrag von Jürg Wiedemann, welcher auf der Webseite der Starken Schule beider Basel erschienen ist.

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