7. Februar 2026

Frage an die Wissenschaft

Wieder einmal eine Frage an die Wissenschaft im Condorcet-Blog. Dieses Mal geht es um ein 100 Mio-Franken-Mysterium: den Lernerfolg im Französischunterricht, 8 Jahre nach Einführung von Passepartout und dessen Mehrsprachenkonzept.

Wie ist es möglich, dass 5 Jahre nach der Einführung von Mille Feuilles und nach vier Jahren Französischunterricht  Schülerinnen und Schüler in der 7. Klasse immer noch nicht bis 20 zählen können, nicht wissen, was “heute”, “morgen” und “gestern” heisst und auch avoir nicht konjugieren können?

Ruth Wiederkehr, Schulleiterin OSZ-Mett-Bözingen

 

Antwort von Condorcet:

Es braucht Geduld. Das Lehrmittel ist ja erst seit 8 Jahren im Gebrauch. Vor allem aber, was heisst heute schon konjugieren? Schauen Sie in die leuchtenden Augen der Schülerinnen und Schüler, wenn sie aus dem Französischunterricht kommen!

image_pdfAls PDF herunterladen

Verwandte Artikel

Einfluss der Lehrmittel auf den Schulerfolg, Teil 2

Würden bessere Schulbücher helfen, um die schlechten schulischen Leistungen der britischen Schulabgänger in Mathematik zu verbessern? Diese Frage untersuchten Wissenschaftler des National Institute of Economic and Social Research in London mit einer Studie unter dem Titel „Die Grundlagen der Arithmetik legen“, in dem sie mit Hilfe von Lehrern und Schulinspektoren in den 1990er Jahren die britischen Primarschulbücher in Mathematik mit denjenigen auf dem Kontinent (Deutschland und Schweiz) verglichen. Der Vergleich führte zu erstaunlichen Resultaten, die heute wieder aktuell sind. Lesen Sie den 2. Teil der historischen Evaluation in Grossbritannen. Autor ist – wie immer bei diesen Themen – Peter Aebersold.

Bildungsstiftungen: Ihr Geschäft ist die Digitalisierung

Aus Deutschland wurde uns dieser Artikel zugeschickt, der in der Zeitung “Tagesspiegel” erschienen ist. Die Digitalisierung erweist sich immer mehr als ein Riesengeschaft für viele Akteure. Die Bildungs-Stiftungen planen den „Systemwechsel“. Die Konzerne, die hinter ihnen stehen, leben von Bildungsmedien und Internetanschlüssen. Christian Füller berichtet und wir drucken ihn hier gerne ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert