30. Oktober 2020

Offener Brief zum Passepartout-Debakel: Genug ist genug!

Nachdem Condorcet-Autor Felix Schmutz die vernichtende Evaluation von «Mille feuilles» durch das Institut für Mehrsprachigkeit (IfM) auf dem Condorcet-Blog publik gemacht hatte (siehe https://condorcet.ch/2019/09/das-unruehmliche-schicksal-von-passepartout/ 2.10.19), war klar, dass die Befürworter der Lehrmittelreihe die nun bereits vierte miserable Evaluation entgegennehmen mussten. Das daraufhin folgende Versteckspiel, die immer noch geäusserten Durchhalteparolen und das Relativieren der Ergebnisse haben nun aber Lehrerinnen und Lehrer, welche mit den neuen Lehrmitteln unterrichten mussten, und Bildungspolitiker, die schon lange auf die Missstände hingewiesen haben, zu einem offenen Brief veranlasst, den die Redaktion des Condorcet-Blogs hiermit veröffentlicht! In ihrem durchaus gemässigten Schreiben verlangen die Unterzeichnenden nicht einen Verzicht auf die Passepartout-Lehrmittel, aber die Möglichkeit, alternative Lehrmittel einzusetzen. Ausserdem werden drängende Fragen zum ganzen Projekt gestellt.

30 Lehrkräfte haben diesen Brief als Erstunterzeichner unterschrieben

An die Bildungsdirektorinnen und Bildungsdirektoren der sechs Passepartout-Kantone BE, BL, BS, FR, SO und VS

 Oktober 2019

Offener Brief zum Passepartout-Debakel: Genug ist genug!

 Die Französischlehrmittel «Mille feuilles» und «Clin d’oeil» des Fremdsprachenprojekts «Passepartout» wurden mit dem Versprechen eingeführt, ein besseres Verständnis und eine erfolgreichere Anwendung der französischen Sprache zu vermitteln. Allerdings wurden sie nicht empirisch erprobt, sondern auf Anhieb flächendeckend eingeführt. Gegenwärtig dienen 120’000 SchülerInnen ungefragt als ProbandInnen.

Mit der von den sechs Passepartout-Kantonen beim Institut für Mehrsprachigkeit (IfM) der Universität Fribourg in Auftrag gegebenen Studie wird nun abermals bestätigt, was Lehrkräfte seit der Einführung der besagten Lehrmittel immer wieder beanstanden: Mit «Mille feuilles» und «Clin d’oeil» werden die Lernziele nicht annähernd erreicht! Es handelt sich dabei bereits um die vierte wissenschaftliche Untersuchung, welche dem Passepartout- Konzept ein schlechtes Zeugnis ausstellt. [1]

Entgegen der Versprechungen, den Ergebnissen solcher Evaluationen offen zu begegnen, geben die Passepartout-Verantwortlichen Durchhalteparolen aus, relativieren die Untersuchungsergebnisse und verlangen nach noch mehr (!) Geld für die Überarbeitung ihrer Lehrmittel. Dass die letzte Studie des IfM nicht veröffentlicht, sondern fast unauffindbar auf kaum konsultierten Webseiten versteckt wurde, ist bezeichnend. Die Krönung der Intransparenz: Aus fadenscheinigen Gründen soll die für 2021 angekündigte Evaluation von «Clin d’oeil» nun gar nicht mehr durchgeführt werden!

Völlig inakzeptabel ist zudem die durch Passepartout ausgelöste Materialschlacht. Jahr für Jahr füllen sich Müllcontainer mit Tonnen von weggeworfenen Einweg-Plastik-Dossiers. Es handelt sich in der Summe um die teuersten Lehrmittel, die es je gegeben hat.

Die Unterzeichnenden fordern daher von den kantonalen Behörden:

  1. Die Abschaffung des Lehrmittelobligatoriums und die freie Wahl alternativer, auf dem Markt längst verfügbarer Französischlehrmittel, die international gesicherte didaktische Erkenntnisse umsetzen.
  2. Antworten auf folgende Fragen:
    • Wie hoch sind die Gesamtkosten der missglückten Reform des Fremdsprachenunterrichts mit der Einführung der Passepartout-Lehrmittel plus Zusatzmaterialien inklusive der obligatorischen Fortbildungskurse für die Lehrkräfte und aller Personalkosten?
    • Wie viel kostet die Anschaffung der Bücher pro SchülerIn im Laufe der sieben Jahre Französischunterricht unter Einbezug aller nachgelieferten Zusatzmaterialien?
    • Wer ist dafür verantwortlich, dass eine kleine sogenannte «Expertengruppe» ein im internationalen Vergleich absonderliches Konzept ohne Wirksamkeitsnachweis flächendeckend einführen konnte?
    • Welche Massnahmen werden ergriffen, um ein solches Debakel künftig zu verhindern?

Keinesfalls darf dem Ruf der Passepartout-Verantwortlichen gefolgt werden, noch mehr Mittel für weitere Anpassungen der verfehlten Lehrwerke zu sprechen, denn was im Kern nichts ist, kann nicht erfolgreich ergänzt werden. Eine weitere Ressourcenverschwendung dieser Grössenordnung kann sich die öffentliche Schule nicht leisten!

 

[1] siehe dazu:

Susanne Zbinden (2017): Leseverstehen mit altem und neuem Lehrmittel im Vergleich
Eine empirische Studie über das Verstehen von französischen Texten auf der Sekundarstufe 1, Masterarbeit, Universität Freiburg (CH).
http://www.starke-schule-beider-basel.ch/Libraries/Unterschriftenbogen/Masterarbeit_Zbinden.sflb.ashx
Empfehlungen für den Französischunterricht mit dem Lehrmittel “Clin d’oeil” auf der Realstufe
https://schuleschweiz.blogspot.com/2017/12/empfehlungen-fur-den.html

Erhebung am Gymnasium Solothurn
http://www.institut-mehrsprachigkeit.ch/sites/default/files/documents_projets/20180517_bericht_vorbereitung_lehrmittelobligatorium_sekp_solothurn_endfassung_2.pdf

Überprüfung der Grundkompetenzen ÜGK
http://www.edk.ch/dyn/12928.php

«Ergebnisbezogene Evaluation des Französischunterrichts in der 6. Klasse in den sechs Passepartout-Kantonen»
https://nwedk.ch/sites/default/files/upload/190513_Passepartout-Evaluation_Kurzbericht_def_0.pdf
https://nwedk.ch/sites/default/files/upload/Passepartout%20Schlussbericht_2019.pdf

 

Erstunterzeichnende

Aebi Andreas, Lehrer Sekundarstufe I, Schulleiter, Langnau, BE

Aeschbacher Annemarie, Lehrerin Sekundarstufe 1, Utzenstorf, BE

Amstutz Hans-Peter, pens. Lehrer Sekundarstufe 1, Fehraltdorf, ZH

Burger Markus, Lehrer Sekundarstufe I, Basel, BS

Bossard Carl, ehem. Rektor PH Zug, Stans, NW

Bütikofer Fabian, Lehrer Sekundarstufe I, Bern, BE

Christ Katja, Grossrätin GLP, Basel, BS

Cruz Ariana, Lehrerin Sekundarstufe I, Port, BE

Dähler Markus, Integrationslehrer, Port, BE

Dillon Pascal, Lehrer Sekundarstufe I, Orpund, BE

Fehlmann Ursula, Lehrerin Sekundarstufe 1, Cortébert BE

Goepfert Daniel, pens. Gymnasiallehrer, ehem. Grossrat SP, Basel, BS

Güdel Martin, Lehrer Sekundarstufe I Burgdorf, BE

Guggisberg Urs, Lehrer Sekundarstufe I , Merzligen, BE

Hirt Nicole, Lehrerin Sekundarstufe I, Kantonsrätin GLP, Solothurn, SO

Hoffmann Felix, Lehrer Sekundarstufe I, Himmelried, SO

Joss Hans, ILF-Lehrer, ehem. Präsident von Lesen u. Schreiben für Erwachsene, ehem. wissenschaftlicher Leiter von Langzeitforschungen bei der ERZ/PH, Bern BE

Kalberer Urs, Lehrer Sekundarstufe I, Linguist, Malans, GR

Kehrwand Claudia, Lehrerin Sekundarstufe I, Grossaffoltern, BE

Kocher Tom, Lehrer Sekundarstufe I, Gelterkinden, BL

Laffer Michel, Lehrer Sekundarstufe I, Biel-Bienne, BE

Lindt Regula, Heilpädagogin, Schulleiterin, Bern BE

Loretz Philipp, Lehrer Sekundarstufe I, Mitglied der Geschäftsleitung des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland LVB, Seewen SO

Loretz Vera, Lehrerin Sekundarstufe I, Seewen, SO

Lovens Barbara, Lehrerin Sekundarstufe I, Scheuren, BE

Müller Markus, ehem. Direktor der Real- und Weiterbildungsschulen in Basel, Allschwil BL

Mumenthaler Stephan, Grossrat BS, Basel BS

Patuto Gianpiero, Lehrer Sekundarstufe I, Basel BS

Perrenoud Rebecca, Lehrerin Sekundarstufe I, Diesse, BE

Pichard Alain, Lehrer Sekundarstufe I, Biel-Bienne, BE

Schaad Bruno, Lehrer Sekundarstufe I, Grenchen, SO

Schmutz Felix, pens. Lehrer Sekundarstufe I, Allschwil, BL

Schneeberger Christoph   Lehrer, Sekundarstufe I, Nidau, BE

Staehelin Christine , Primarlehrerin, Basel, BS

Studer Maria, Lehrerin Sekundarstufe I,Biel-Bienne, BE

Völlmin Stephan, Lehrer Sekundarstufe I, Nidau, BE

Wiederkehr Ruth, Lehrerin Sekundarstufe I, Biel BE

Wiedemann Jürg, Lehrer Sekundarstufe I, Mitglied Starke Schule beider Basel, Birsfelden BL

Zaugg Christoph, Gymnasiallehrer Burgdorf, BE

Zimmerli Christoph, Gymnasiallehrer, Echanges francophones, Kontaktperson SLB, Burgdorf, BE

Weitere Unterzeichner

Marcel Feder, Mitglied Elterninitiative Schule, Bildung, Zukunft e.V., Deutschland
Bianca Ball, Elternteil der im Homeschooling unterrichtet, Bern
Buchs Michael, Vater, Freiburg
Astrid Schmid, Mutter, Basel
Manuela Varga, Reallehrerin, Herzogenbuchsee
Di Pietro Antonia, Lehrerin Sek I, Herzogenbuchsee
Hunziker Elsbeth, Reallehrerin, Herzogenbuchsee
Moor Esther, Lehrerin Sekundarstufe, Herzogenbuchsee
Caroline Rothacher, Lehrerin Sek 1, Herzogenbuchsee
Rohrbach Peter, Reallehrer, Herzogenbuchsee
Walter Rohner, Pens. Mittelschullehrer, Winterthur
Nathalie Buchs, Mutter, Freiburg
Hurter, Mutter, Riehen
Kathrin Kasper, Mutter, Riehen
Andrea Bischof, Mutter, Riehen
Flüeler Nicole, Mutter, Riehen
Adler Claudia, Mutter, Personalfachfrau, Riehen
Esther Wagner, Mutter, Bettingen
Clauss Caroline, Sekundarlehrerin, Bern
Ackermann Jean-Claude, pens. Sekundarlehrer, Ochlenberg
Simon Mosimann, Sekundarlehrer, Bern
Aikaterini und Patrick Oliver Flad-Agoropoulou, Eltern einer Maturandin nach altem System und von einem 3. Sek Schüler, für den der Abbruch des Experimentes leider zu spät kommt., Basel-Stadt
Moser Sabine, , Fribourg
Martin Brettenthaler, Vater, Riehen
Nicole Eichenberger, Primarlehrerin, Basel
Jinsu Ahn, Vater, Riehen
Kim Kiyoung, Mutter, Riehen
Boris Kraft, , Basel
Priska Bosshard-Rast, Mutter, Riehen
Sandra Brettenthaler, Mutter, Betriebsökonomin, Riehen
Gerber Eymann Brigitte, Lehrerin, Primar- und Sekundarstufe I, Signau
Ingrid Schmid, Großmutter und Französischlehrerin, Konstanz
Bettina Schmid, Mutter, Riehen
Roland Schmid, Vater, Riehen
Patrick Weber, Ökonom und Vater, Riehen
Kohler Sandra, Mediatorin, Riehen
Garcia Martinez, Bettina, Mutter, Riehen
Giorgini Deborah, Mutter, Hägendorf
Anja Petersen Coerper, Mutter, Riehen
Zobel, Primarlehrerin, Bellach
Wassilis Karanatsios, CIO, JSD BS, Bettingen
Franziska Rüegg Weber, Mutter, Riehen
brigitta gerber, ehm. Grossrätin BS, Basel
Tschanz Peter, , Trimbach
Carrara Claudia, Schulhaussekretärin, Riehen
Kissling Katja, Mutter, Riehen
Elser Mario, Sekundarlehrer Sekundarstufe I, Starke Schule beider Basel, Allschwil
Werthmüller Regina, Vorstand Starke Schule beider Basel, Landrätin (parteilos), Sissach
Lander Marianne, Mitglied Starke Schule beider Basel, Ettingen
Vuilliomenet Daniel, Mitglied Starke Schule beider Basel, Ettingen
Isabelle Bachor, Mutter, Gerzensee
Pereira Marques Nathalie, Mutter, Marly
Nicola Ferrari, Psychotherapeut, Wetzikon
Billy Husmann, , Fribourg
Barbara Bulambo-Marthaler, Mutter, Fribourg
Hunziker Müller Taina, Lehrerin Sekundarstufe I, Courtelary BE
Bruno Dudli, Kantonsrat, Sonnental/SG
Roland Stark, Heilpädagoge, Basel
María, López, BS
Thomas Lüthi, Vater, Jugendarbeiter, Birsfelden
Peter Klingler, Gemeinderat, Himmelried
Bischoff Fabian, Sozialpädagoge, Bern
Schrenk Ruth, Sozialpädagogin/Erwachsenenbilderin, Riehen
Aline Müller, Mutter und Gymnasiallehrerin, Olten
Meier Brigitte, Lehrerin Sekundarstufe I, Duggingen
Stefanie Weber, Mutter, Riehen
Peter Brotschi, Kantonsrat/Gemeinderat, Grenchen
Gabriele Zückert, Kindergärtnerin, Mitglied Geschäftsleitung LVB, Liestal
Steiner René, Alt-Kantonsrat, Olten
Susanne Stettler, Journalistin, Elternrätin, Mutter, Riehen
Rappo Evelyn, Lehrerin Sekundarstufe, Arlesheim
Froelicher Irene, alt Kantonsrätin SO, Lommiswil
Edwin Rupf, Sekundarlehrer, Madetswil
Christoph Nyffeler, Lehrer Sekundarstufe I Sek B mit Integration und Spezieller Förderung, Grenchen
André Wyss, Kantonsrat SO, 4655 Rohr
Daniela Marti, Primarlehrerin, Riehen
Rebekka Kaufmann, Assistentin und Mutter, Riehen
Christian Lauper, Primarlehrer, BL
Anna Zangger, Mutter einer 3. Klässlerin, Basel
Stephanie Mumenthaler – Grisard, Mutter, Kunsthistorikerin, Riehen
Therese, Benkert, Riehen
Matthias Heinicke, Stationsleiter und Vater einer 3.Klässlerin, Riehen
Katrin Amstutz, Schulleiterin und Berufsschullehrerin, Riehen
Simon Küpfer, Gymilehrer, Bern
Peter Helfer, Senior System Engineer Datacenter, Riehen
Anja Wenk, Mutter/Elternrätin, Riehen
Silvia Merkle, Einwohnerrätin Riehen Glp, Maklerin, Riehen
Prepoudis Susanne, Rechtsanwältin, Schulrätin, Mutter von 5 Kindern, Riehen
Thomas Mauerhofer, Klassenlehrer 4. – 6. Klasse, Trubschachen
Sandra Bothe, Geschäftsleiterin Privatschule und KiTa, Basel
Roland Meyer, Lehrer Sekundarstufe 1, Sissach
Elfy Roca, Heilpädagogin, Fahrweid
Thomas Anderegg, Gemeinderat SVP, Langendorf
Thomas Notz, Gymnasiallehrer, Fachdidaktiker, Biberstein
Anja Jutzi, Sekundarlehrerin, Langendorf
Willin Urs, IT-Fachmann, Basel
Wenger Magdalena, Heilpädagogin Sekundarstufe 1, Biel-Bienne
Thomas Eugster, Landrat und Einwohnerrat FDP, Liestal
Brunnschweiler Thomas, ehem. Gymnasiallehrer, Dr. phil., Reinach BL
Kehrwand Claudia, Fachlehrerin Sek 1, Orpund
Barbara Rötheli, Lehrperson Sekundarstufe 1, Oensingen
Jäger, Gian-Andrea, Sek. 1 M, GG, Ch und Vater eines 6.Klässlers, 4462 Rickenbach
Klesse Marlies, Komitee “Gute Schule Graubünden”, Fanas
Halal Anissa, Sekundarlehrerin, BS
Daniel Gerber, Sekundarstufe 1, Subingen
Heri Patrick, Klassenlehrer Sek I, Subingen
Mana Larissa, Lehrperson Sekundarstufe 1, Birsfelden
Dennis Engelenburg, Lehrer Sekundarstufe 1, 3800 Unterseen
Loretz Peter, Grossvater und pens. Primarlehrer, Bellach
Wilde Anna, pens. Sekundarlehrerin WBS Basel-Stadt, Riehen
Hennig Weber Marie-Helen, Sekundar- und Berufsschullehrerin Basel-Stadt/Aarau, Aarau
Walter Vreni, pens. Co-Schulleiterin WBS Mücke BS, Basel
Bächle Peter, pens. Co-Schulleiter WBS Mücke BS, Basel
Wälti Claudia, Lehrerin Sekundarstufe 1, Biel-Bienne
Martina von Wartburg, Mutter, Hägendorf
Adank stefan, Lehrperson sek 1, Utzenstorf
Oberli Serge, Lehrer Sekundarstufe 1, Utzenstorf BE
Judith Guntern, Sekundarlehrerin seit 33 Jahren, Liestal
STUDER Christoph, Pens. Lehrer Sekundarstufe 1, Frenkendorf
Boegli Françoise, Französisch Lehrerin, Subingen
Biberstein Pascal, Lehrer Sekundarstufe 1, Subingen, SO
Nicole Schär, Sekundarlehrperson I, Subingen
Moser Christine, Lehrerin sekundarstufe 1, Liestal
Krummenacher Isabelle, Klassenlehrerin Sek 1, Subingen, SO
Riccardo Romeo, Französisch-Lehrperson, Sek.II, Basel
Tamara Schwob, Schüler, Reinach Baselland
Raphael Bichsek, Heilpädagoge, Langendorf
Eva Eugster, Lehrerin Sekundarstufe 1, Liestal
Michael Miedaner, Sekundarlehrer, Oberwil BL
Robequin Michaël, Fachlehrer Sprachen, 3860 Meiringen
Ruwen Kronenberg, Instrumental- und Primarlehrer, Grenchen
Barbey, Sekundarlehrer, Grenchen
Hannes Geiges, ehemaliger Co-Präsident Kinderärzte Schweiz, Rüti / ZH
Schinzel Marc, Landrat FDP, Binningen
Loretz Christof, Lehrer Sekundarstufe I, Langendorf SO
Philippe von Escher, Französisch-Lehrperson Zyklus 3, Worb
Nicole Stampfli, Sekundarlehrerin, Frenkendorf
Brunner Esther, Sekundarlehrerin, BL
Annemarie Aeschbacher, Lehrerin Sek.Stufe 1, Utzenstorf
Uli Dammer, Lehrer und Vater, Liestal
Sascha Thommen, Sekundarlehrer / Vater, Füllinsdorf
Pedrazzi Michael, Sekundarlehrer, Allschwil
Büchi Liana, Lehrerin Sekundarstufe I, Oberdorf BL
Ladhari Fayçal, pens. Lehrer Sekundarstufe 1, Aesch
Yasemin Dinekli, Mittelschullehrerin, Zürich
Zogg David, Sekundarlehrer, Frenkendorf
Nicole, Lehrperson, Hölstein
Schläfli Peter, Lehrer Sek. Stufe 1, Arlesheim
Scheiwiller Othmar, LP Sek. 1, 4144 Arlesheim
Amstutz Hanspeter, pensionierter Sekundarlehrer, 8320 Fehraltorf
Nico Studer, Sekundarlehrer, Frenkendorf
Maneva Tafanalo Salaam, Sekundarlehrerin, BL
Leu Beatrice, Lehrerin Sekundarstufe I, Burgdorf
Rüegger Sonja, Primarlehrerin, Langenthal
Beat Kissling, Gymnasial-/Hochschullehrer, Pfäffikon/Schwyz/Wädenswil
Kim Thurnherr, Einwohnerrat SP, Reinach BL

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Seit Beginn des Millenniums herrscht Aufbruchstimmung in der europäischen Sprachenpolitik: Der gemeinsame europäische Referenzrahmen (CEFR) wurde erarbeitet, um Fremdsprachenkompetenzen in aufsteigender Qualität (A1 bis C2) genau zu beschreiben und in einem Sprachenportfolio auszuweisen; die Länder wurden aufgerufen, in den obligatorischen Schulen mindestens zwei Fremdsprachen zu unterrichten; ein didaktisches Konzept namens Mehrsprachigkeit (Plurilingualism, plurilinguisme) wurde propagiert, um die Monolingualität vieler Staaten zu durchbrechen. Condorcet-Autor Felix Schmutz untersucht in einer gewohnt minutiösen Recherche die Hintergründe, welche zum Mehrsprachigkeitskonzept und der Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts geführt haben.

1 Kommentar

  1. Man stelle sich vor wir Ärzte würden Therapien und Medikamente anwenden bevor diese vorgängig auf Herz und Niere geprüft wurden.
    Unsere Kinder sind die Leidtragenden.

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