2. Oktober 2022

Ergänzung zum Interview: Die Beinwiler Retraite

Das Kollegium des OSZ-Mett-Bözingen traf sich in der Jugendherberge Beinwil zu einer zweitägigen Retraite, um anstehende Probleme und deren Lösung zu besprechen. Ohne PH-Coaches oder Weiterbildungsexperten.

Kuppel des OSZ-Mett-Bözingen

Im Frühjahr 2014 zogen sich die Klassenlehrkräfte, die Schulleitung und mehrere tragende Fachlehrkräfte zu einer Retraite in der Jugi Beinwil zurück, um über weitere Schritte der Schulentwicklung zu beraten. Dabei beschlossen die Anwesenden

  • Die Aufhebung der Trennung zwischen Real- und Sekundarklassen zugunsten von Mischklassen
  • Den möglichst einheitlichen späteren Schulbeginn auf 08.15 Uhr
  • Die Einführung von Doppellektionen für fast alle Fächer (mit geraden Lektionenzuteilungen)
  • Die Abschaltung der Pausenglocke.
  • Die Einführung von SOL-Lektionen, in denen Aufträge, Selbststudium und Hausaufgaben gemacht werden können (pikant: Die Lehrkräfte beschlossen die Einführung von zwei Hausaufgaben-Lektionen, von denen aber nur eine bezahlt wird, wegen der wegfallenden Vor- und Nachbearbeitung)
  • Die Verlegung des Schulfests auf einen Samstag und dessen Weiterentwicklung zu einem Quartierfest

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Die Suche nach den Wirkungsprinzipien

Von unserem Leser Michel Laffer wurden wir auf einen Text des PH-Dozenten Gabriel Schneuwly aufmerksam gemacht. Es handelt sich um einen Artikel in einem «Handbuch», das von Autorinnen und Autoren des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) verfasst wurde. Der Text ist es nach Auffassung der Redaktion Wert, hier aufgeschaltet zu werden. Er setzt sich seriös und differenziert mit den Problemen der Unterrichtsentwicklung auseinander und ist auch dank der angeführten Belege eine durchaus notwendige Orientierungshilfe. Wir danken Herrn Schneuwly für die Erlaubnis, seinen Text hier aufschalten zu dürfen.

Schneuwly, Gabriel (2016): Unterrichtsentwicklung. In: Hansueli Hofmann, Priska Hellmüller und Ueli Hostettler (Hg.): Eine Schule leiten. Grundlagen und Praxis. Bern: hep verlag ag, S. 85–101.

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