13. Februar 2026
Was Alfred Adler zu den Innovationsfloskeln sagen würde

Schulreformen: mal oberflächlich, mal fragwürdig – und oft am Schüler vorbei

Die Condorcet-Redaktion wollte ihn schon lange für einen Beitrag gewinnen. Der ehemalige Mathematik- und Kunstlehrer am Gymnasium Köln und heutige Buchautor und Schulberater, Michael Felten, steht für Bildungspragmatismus, die Weisheit der Praxis und hinterfragt gängige Innovationsfloskeln. Auch Alfred Adler, von dem es sich in diesem Beitrag handeln soll, hat hier einiges zu sagen. Der ganze Beitrag ist wegen seiner Länge verlinkt. Lesen Sie hier die Einführung

Frank A. Meyer über den Fachkräftemangel

Wo die Berufsleute fehlen

Mit dieser Kolumne, die am 7.2.26 im Sonntagsblick erschienen ist, spricht der Publizist Frank A. Meyer sicher vielen Condorcet-Leserinnen und -Lesern aus dem Herzen. Eine knallharte Betrachtung der aktuellen Bildungspolitik.

Die Bildungspolitik des "immer mehr"

Besser weniger, weniger besser

Der Mathematik- und Chemielehrer am Gymnasium Leonhard in Basel, Mario Gerwig, verfolgt mit gepflegtem Amüsement und scharfer Analyse die Manie der Bildungsbürokratie, die Schule mit immer neuen Reformprojekten zu fluten.

Der letzte Schrei

Schule 2040+ – SmartLearn.CH und LearnEarn+

Wie werden Schule und Unterricht im übernächsten Jahrzehnt aussehen? Lernen ohne Anstrengung? Denken ohne Tiefe? Wissenserwerb ohne Widerstand? Zweiminütige Lektionen? Benjamin Hänni wagt einen Blick in die Zukunft, der verunsichert: Ist das Satire oder wird das doch Realität werden?

Die Problematik der deutschen Bildungslandschaft gespiegelt in drei Anekdoten

Über konstruktivistische Strömungen und die eigene Naivität

Professor Dr. Reinhard Oldenburg ist Mathematik-Didaktiker an der Universität Augsburg. Er fragt sich, welche Bedeutung die Didaktik im Zeitalter des Konstruktivismus noch hat und wie hoch der Anteil der eigenen Gilde an den immer schlechter werdenden Mathematikleistungen ist.

"Prompten" - die neue Kulturtechnik

Schreiben im Zeitalter der Postoriginalität

Wird die Maschine ein Teil des Ich, oder das Ich ein Teil der Maschine? Gastautor Edouard Käser mahnt, dass die neue Kulturtechnik des Promptens nicht einfach mit dem schlichten Narativ, wonach Neues Altes ersetzt, erklärt werden könne. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.

Schulleitungen

Coach oder Chef?

Seit der Einführung des Lehrplans 21 verlagert sich die angepeilte Unterrichtstätigkeit von Lehrpersonen immer mehr hin zum Coaching. Die Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer zielt stark in diese Richtung und predigt eine Abkehr vom Chef-Sein im Klassenzimmer. Vom Führen zum Begleiten also. Was ist davon zu halten? Wir geben unserem treuen Kommentator Daniel Viulliomenet für einmal einen Platz für einen längeren Artikel.

Literatur

Lesen in unruhigen Zeiten

“Gewaltig endet so das Jahr”: Damit beginnt Georg Trakls Gedicht “Verklärter Herbst”. Aber wer liest so etwas noch? Das ist ein Gedicht, und lyrische Werke haben einen schweren Stand in der deutschen Leselandschaft, zumal wenn sie in einer anspruchsvollen Sprache geschrieben sind. Wir bringen einen (leicht gekürzten) Beitrag von Peter J. Brenner vom Institut für Medienevaluation, Schulentwicklung und Wissenschaftsberatung (IMSW).

Was ist Bildung?

Zur Aktualität eines unzeitgemässen Begriffs

Mit Christian Marty, Historiker, Unternehmer und Gründer der Lehr- und Lernplattform Evulpo, begrüssen wir einen neuen Autoren in unserer Autorinnen- und Autorengemeinschaft. In seinem Beitrag stellt er die Urfrage unseres Bildungsblogs, nämlich, was Bildung eigentlich sein soll. Und er entdeckt, dass in der Altbackenheit des Wortes auch seine Aktualität begründet ist.