
Grosse Denkerinnen und Denker
Herr Rauch, Bundeshausredaktor der Schweiz: Die Schweiz begeht ohne Frühfranzösisch Suizid!
Raphael Rauch, ursprünglich Religionspädagoge, also doch irgendwie mit Pädagogik etwas am Hut, sinniert über die allfälligen Folgen eines Verzichts auf Frühfranzösisch. Dabei greift er zur ganz grossen Kelle und sagt den Untergang der Schweiz voraus. Ein wahrlich grosser Denker!

Chancengleichheit
In der Schweiz zählt Herkunft mehr als Leistung – wirklich?
Fast pausenlos werfen die Gegner der schulischen Gliederung unserem Schulsystem vor, es produziere Ungerechtigkeit. Herkunft zähle mehr als Leistung. Das Institut für Wirtschaftspolitik zeichnet nun ein faktenbasiertes und differenziertes Bild der Wirklichkeit.

Vorschlag für 1. Augustredner
Der Kulturauftrag der Primarschule liegt nicht beim Frühfranzösisch
Der 1. August scheint die in die Defensive geratenen Befürworter des Frühfranzösisch wieder zu einer verzweifelten Offensive zu ermutigen. Die letzte Zuflucht der Mehrsprachengurus ist – wie es sich für den 1. August gehört – der nationale Zusammenhalt. Für den aber sind sicher andere Unterrichtsinhalte zielführender, wie Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz festhält.

Beim Wort genommen
Ergänzende Kommentare zu «Völlig losgelöst» von Philipp Loretz
Condorcet-Autor Felix Hoffmann packte bei der Lektüre des Textes «Völlig losgelöst» von Condorcet-Redaktor Philipp Loretz die Neugierde. Er wollte wissen, wem genau die von Loretz zitierten Aussagen und Absichten verschiedenster Exponenten des Bildungsbetriebs zuzuordnen sind. Im folgenden die Ergebnisse seiner Recherche unterlegt mit spitzzüngig formulierten Kommentaren.

Bildungspläne der Regierung Trump
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, Trump die Abschaffung des Bildungsministeriums zu gestatten, ist beschämend
Condorcet-Autor Alain Pichard hält sich derzeit in den USA auf und besucht neben seinen Verwandten all die Freunde und Lehrerkollegen, die er bei seinem Bildungsurlaub in Boston 2009 kennenlernte. Natürlich traf er auch Diane Ravitch, die verzweifelt gegen die Trump-Regierung ankämpft und in ihrem Blog immer wieder neue Entwicklungen beschreibt, die die Trumpadminstration vorantreibt. In diesem Doppelartikel äussert sich neben Diane Ravitch auch Matt Ford zu der geplanten Abschaffung des nationalen US-Bildungsministeriums.

Seit 2015 geht es wieder bergab:
Die Folgen der unkontrollierten Zuwanderung machen Deutschlands Schulen zu schaffen
Nach dem Pisa-Schock nahm die Leistungsfähigkeit von deutschen Schülern zunächst zu. Doch damit ist es vorbei. Dabei wird in Schulen die Zukunft der deutschen Exportnation verhandelt. Dennoch fällt der Politik wenig ein, schreibt Mathias Brodkorb in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).

Verrohung unter Jugendlichen
Das wahre Ausmaß der Gewalt an Schulen
Gewaltdelikte an Schulen nehmen besorgniserregend zu. Das Bundesinnenministerium lässt in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage jedoch ausgerechnet die Zahlen weg, die den größten Anteil haben. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.

Zitat der Woche
Müssen wir heute wieder machen, was wir wollen?
Das Zitat der Woche ist schon etwas älter. Es stammt von Rainer Werner und ist auf der Webseite der GBW, unserer Partner in Deutschland erschienen.

Der Lehrberuf im Wandel
Die wundersame Verwandlung des einstigen Lehrerberufs in einen Allerweltsjob
Condorcet-Autor Alain Pichard macht sich Gedanken über den allmählichen Wandel des Lehrberufs. Und er benennt mögliche Gründe dafür. Am Beispiel einer pensionierten Lehrerin zeigt er auch, was mit dem sich ändernden Berufsverständnis verloren gehen könnte.

Schulfranzösisch 2006 und 2023.
Ein Vergleich, der überrascht! Oder doch nicht?
Es gab auch Stimmen, die angesichts der katastrophalen Ergebnisse des Frühfranzösisch behaupteten: “Früher war es auch nicht besser!” Condorcet-Autor Felix Schmutz grub letzthin einen Vergleichstest aus dem Jahr 2006 aus. Damit wird wohl auch diese abenteuerliche Behauptung in das Reich der Mythen verbannt.