Zahl des Monats: 92 zu 25

Die Zahl des Monats entnehmen wir heute einer Aussage des Kriminologen Denis Ribeaud, Leiter des Center for Productive Youth Development, der anfangs September eine Studie zur Jugendgewalt in die Medien gebracht hat. Dort äussert er sich auch über erhebliche Unterschiede zwischen der Gymnasialstufe und der Realschule (SEK B) in Bezug auf Schwulenfeindlichkeit.

Denis Ribeaud, Kriminologe, Herausgeber einer Studie zur Jugendgewalt.

Am Gymi herrscht bei den Mädchen eine vollständige Akzeptanz der Lesben- und Schwulenbeziehungen von 92 Prozent, an der Sek B bei den Jungen nur von 25 Prozent.

image_pdfAls PDF herunterladen

Verwandte Artikel

“Der Lehrplan 21 gehört in den Kübel”

Heimunterricht boomt Neue Zahlen zeigen: Homeschooling liegt in vielen Kantonen im Trend – auch nach der Pandemie. Zwei Familien erzählen, warum sie ihre Kinder nicht in die Schule schicken. Wir bringen einen Artikel der Journalistin Nina Fargahi, der zuerst in der Tamedia erschienen ist.

1 Kommentar

  1. Gut Herr Ribeaud, und jetzt? Stehen die toleranteren gescheiten Mädchen auf einer moralisch höheren Stufe als die dümmeren Buben? In diesem Zahlenvergleich steckt ein unausgesprochenes moralisches (Vor-)Urteil, das eine vertiefte, möglichst wertfreie Analyse behindert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert