Der Condorcet-Blog ist ein Bildungsblog und äussert sich nicht zu politischen Alltagsfragen, die keinen Bezug zur Bildung haben. Die Trennlinie ist allerdings nicht immer einfach. Gerade der Terroranschlag vom 7. Oktober in Israel und die darauf folgenden Massnahmen der israelischen Armee laden zum Kommentieren und zu Positionsbezügen ein. Wie bei der Klimafrage oder den Coronamassnahmen äussern wir uns aber nur, wenn die Bildungsinstitutionen direkt involviert sind. Unterrichtsinhalte, oft durch Schulbücher vorgegeben, müssen uns interessieren. Detaillierte Untersuchungen palästinensischer Schulbücher im Auftrag der EU sowie durch ein israelisches Institut zeigen, wie palästinensische Kinder zum Hass auf Juden und Israel erzogen werden. Terror wird vielfach als legitimer “Widerstand” verherrlicht, Juden werden dehumanisiert, Israelis als brutale Aggressoren und als Feinde des Islams dämonisiert. Die Palästinensische Autonomiebehörde weigert sich jedoch, das Unterrichtsmaterial entscheidend zu verändern. Nennenswerte Konsequenzen zieht die EU trotzdem nicht. Das sind die Erkenntnisse unseres Gastautors Alex Feuerherdt. Wir möchten aber ausrücklich darauf hinweisen, dass wir bezüglich des politischen Konflikts keinen Positionsbezug vornehmen.
In der Lehrerbildung an den pädagogischen Hochschulen brauchen wir keine abgehobenen Technokraten, sondern erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen mit Herzblut!
Philipp Loretz, Präsident Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland LVB
Ich verstehe auch nicht, warum Bildung nicht mehr funktioniert, seit diese Experten sagen, wo es lang geht. Es muss wohl an den Lehrern liegen.
Kein Problem: Eine Coiffeuse, hört man, übernimmt die Leitung der Herzchirurgie am Zürcher Universitätsspital, und ein Primarlehrer wird CEO der leidgeplagten Credit Suisse, denn ein übergeordneter Blick kann in keinem Fall schaden und ein allfälliges Lamento der Operierten, bzw. der Kundschaft läuft bei den Quereingestiegenen ins Leere…