1. Februar 2023

Migration

Fördern und fordern konkret: Frühförderung in Basel – mit Deutschkenntnissen in den Kindergarten

Auf der Suche nach erfolgreichen Integrationsmassnahmen stösst man unweigerlich auf die Frühförderung. Und dabei auch auf Skepsis. Mischt sich der Staat dabei zu früh ein? Gar noch mit Zwangsdurchmischung (Bussing) und DDR-mässiger Indoktrination? Auf Wunsch der Condorcet-Redaktion beschreibt der ehemalige Integrationsdelegierte Thomas Kessler nachfolgend das Basler Modell – und kann vorweg Entwarnung geben: Weder die Eltern noch die Parteien möchten das Angebot missen.

Bericht aus dem Klassenzimmer: Manche Schüler sind regelrecht verwildert.

Der Gymnasiallhrer Sandro Trunz wurde bereits im Condorcet-Blog von seinem Kollegen Alain Pichard interviewt. Nun hat er in der Sonntagszeitung nachgedoppelt. In einem Gespräch mit der Journalistin Nadja Pastega redet er Klartext.

Die «falschen» Flüchtlinge

Eine SMS aus einer Integrationsklasse inspirierte unseren Condorcet-Autor Alain Pichard zu diesem Beitrag. Er berichtet über die erfolgreichste Migrantengruppe in der Schweiz.

Wer sich anstrengt, kann hier etwas erreichen

Ein Artikel aus dem Jahre 2006 machte den Condorcet-Autor Alain Pichard schweizweit bekannt. In der Weltwoche schrieben drei linke Lehrkräfte und er über die realen Probleme, welche die Schule mit der Integration fremdsprachiger Kinder bekundete. Er wurde zeitweise zum Buhmann der Linken. Der in einer Brennpunktschule in Biel tätige Lehrer bezeichnetete sich aber stets als “Anwalt der Migrantenkinder”. Er wolle, dass sie etwas lernen. Und das heisst “Fördern und Fordern”. 14 Jahre später scheint sich seine Überzeugung durchgesetzt zu haben. Zum Vorteil aller!