7. September 2026

Irene Lampert

Wissen vermitteln oder Verhalten verändern?

Éducation21 und die Grenzen der politischen Bildung – Der Beutelsbacher Konsens als Prüfstein

Als Reaktion auf den Beitrag «Ein Verband plädiert auf unschuldig – und will mehr Geld» vertieft der Condorcet-Autor Philipp Loretz einen Aspekt, der in der bildungspolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung gewinnt: die politische und weltanschauliche (Un-)Ausgewogenheit von Unterrichtsmaterialien. Dabei geht es nicht darum, kontroverse gesellschaftliche Themen aus der Schule auszuklammern. Entscheidend ist vielmehr, sie so zu behandeln, dass Lernende unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich ein eigenes Urteil bilden können.