Geschichtsunterricht
“Ich kann und will Schüler nicht mit dem Nürnberger Trichter zu Demokraten machen”
Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, warnt vor überhöhten Erwartungen an Schulen im Kampf gegen Extremismus. Er setzt auf Streitkultur statt Zeigefinger. Und einen Unterricht, der auch die Einwanderung als deutsche Geschichte begreift. Das Interview ist zuerst in der WELT erschienen.
Bildungskrise
Der leise Niedergang unseres Geschichtsunterrichts
Das Fach Geschichte rutscht ins Abseits: Je nach Bundesland wird es gar nicht mehr, selten oder nur noch im Verbund mit anderen Fächern unterrichtet. Und das in Zeiten, in denen Demokratiebildung junger Menschen für zentral erklärt wird. Der Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Bekämpfung des Antisemitismus an unseren Schulen
Es sind die Erwachsenen, Dummkopf
Condorcet-Autor Alain Pichard über den zunehmenden Antisemitismus und die Bemühungen von aussen, dass die Schule sich dieses Themas annehmen solle. Vor diesem Unterfangen hat schon Hanna Arendt gewarnt,
Universität Bern
Missglückter Versuch zur Aufarbeitung der Antisemitismus-Affäre
Nachdem ein Dozent der Islamwissenschaft die Hamas-Massaker am 7. Oktober gelobt hatte, versprach die Universität Bern Aufklärung. Davon ist nicht viel übriggeblieben. Die Verantwortlichen wurden befördert und antisemitische Vorfälle bleiben unaufgeklärt. Ein Bericht von Daniel Rickenbacher.
Probleme im Bildungssystem
Stefan: “Der Leistungsdruck an der Schule ist riesig”
Wie erleben Schülerinnen und Schüler in Deutschland ihren Schulalltag? FAZ-Redakteurin Franziska Pröll hat die Wahrnehmung von dreien aus unterschiedlichen Landesteilen und Altersklassen protokolliert. Ihr Leiden scheint grösser als ihre Freude. Neben Schilderungen über die Auswirkungen von Lehrer- und Zeitmangel, Leistungsdruck, Rassismus oder Überforderung gibt es aber auch Lichtblicke.
Schweizer Monat und Alain Pichard im Gespräch
“Die gegenwärtige Reformdiskussion geht an den realen Problemen der Volksschule vorbei”
Während einer halben Stunde tauschten sich Lukas Leuzinger, Redakteur des Schweizer Monats und Alain Pichard, Condorcet-Autor und Sekundarlehrer und Grossrat über die derzeitigen Schuldebatten aus. Dabei ging es um Antisemitismus, Lehrkräftemangel und die medial inszenierte Reformdebatte.
Geschichtsunterricht
Vom Elend der historischen Bildung
Rainer Werner unterrichtete an einem Berliner Gymnasium Deutsch und Geschichte. Er stellt im Cicero fest, dass die Schüler große historische Wissenslücken offenbaren. Weitere Vorwürfe: Politiker verbiegen die Geschichte, wenn es ihnen opportun erscheint. Seine Forderung: Geschichtsunterricht sollte der Wahrhaftigkeit verpflichtet sein und auch die demokratische Identität der Nation stärken.
Eklat an der Universität Bern
Wie eine Professorin ein ganzes Institut in den Abgrund riss
Zuerst verherrlichte ein Mitarbeiter den Hamas-Terror. Der Condorcet-Blog berichtete darüber ( https://condorcet.ch/2023/10/wie-hat-es-der-condorcet-blog-mit-der-meinungsfreiheit/). Es folgte eine Interpellation des Condorcet-Autors und Grossrats Alain Pichard sowie der Grossräte Müller und Josi von der SVP, worauf die Unileitung eine externe Untersuchung anordnete. Diese förderte so grosse Missstände zutage, dass die Unileitung diese Woche das gesamte Nahost-Institut auflösen musste. Der Journalist der Sonntagszeitung, Rico Bandle, verfasste ein Protokoll des Absturzes.
FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Hass-Lehre an deutschen Unis: Unsere Studenten lernen, unsere Werte zu verachten
Warum gibt man seine Kinder an die Universität? Damit sie zu klügeren Menschen ausgebildet werden. Aber darauf ist immer weniger Verlass. Immer häufiger lernen sie, sich selbst und die Vernunft, auf der diese Gesellschaft gründet, zu hassen. Was auf den Unis zurzeit abgeht, zeigt ein Kommentar von Jan Fleischhauer, der im Focus erschienen ist.
Schweizer Universitäten
Juden gelten als Täter, Palästinenser sind Opfer – der militante Antirassismus wird zur Lehrmeinung
An der Uni Bern verschickt ein Dozent antisemitische Tweets, an der Uni Basel bezeichnen Studierende Israel als kolonialistischen Apartheidstaat. Das sind keine Ausrutscher, es hat System. Wir bringen einen Bericht von Thomas Ribi, der in der NZZ erschienen ist.
