30. November 2025

Willkommen im goldenen Zeitalter der Dummheit

Die Journalistin Sophie McBain veröffentlichte eine bemerkenswerte Recherche im Guardian Weekly (1). Sie referiert die Forschung zur Wirkung der Künstlichen Intelligenz (KI) auf das menschliche Gehirn. Condorcet-Autor Felix Schmutz hat sie – ganz ohne KI – nacherzählt.

Die Fremdsprachendidaktik auf Abwegen

Ein sich als modern verstehendes Fiasko

In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts prägten die Fremdsprachendidaktiker und -didaktikerinnen den Reformbegriff «Mehrsprachigkeitsdidaktik». Praktizierende Lehrpersonen wurden in Weiterbildungskursen darauf getrimmt, sich neue Methoden anzueignen, welche sich im Gebrauch der Lehrmittel «Mille feuilles», «Clin d’oeil» und «New World» aufdrängten. Selbstredend war die Ausbildung an den PHs ebenfalls darauf ausgerichtet. Das Ziel bestand darin, die […]

Schulfranzösisch 2006 und 2023.

Ein Vergleich, der überrascht! Oder doch nicht?

Es gab auch Stimmen, die angesichts der katastrophalen Ergebnisse des Frühfranzösisch behaupteten: “Früher war es auch nicht besser!” Condorcet-Autor Felix Schmutz grub letzthin einen Vergleichstest aus dem Jahr 2006 aus. Damit wird wohl auch diese abenteuerliche Behauptung in das Reich der Mythen verbannt.

Romain Lanners erfundene Erfolgsstory

Im Reich der Schwurbler (mit einem Rätsel)

Condorcet-Autor Felix Schmutz liess es sich nicht nehmen, den ironischen Kommentar der Redaktion zu Romain Lanners Informationsblättern (Grosse Denkerinnen und Denker) einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Seine Analyse fällt nicht zum Vorteil des studierten Heilpädagogen aus.

Der Rettungsversuch der Fremdsprachendidaktiker

Das Synthesenpapier hält einer Faktenprüfung nicht stand

Die Fremdsprachendidaktiker der Pädagogischen Hochschulen der Schweiz reagieren mit einem Synthesepapier Sprachenunterricht: Zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe fast schon verzweifelt auf die Forderungen nach einer Änderung des Sprachenkonzepts. Es gleicht einem Appell an die Entscheidungsträger im Schulbereich, sich nicht vom eingeschlagenen Kurs abbringen zu lassen. Ein ziemlich faktenfreier, wie Condorcet-Autor Felix Schmutz nachweist.

Die Mehrsprachendidaktik ist unter Druck

Das sinkende Schiff der Mehrsprachigkeitsdidaktik

Die Redaktion des Condorcet-Blogs muss sich bei unseren Leserinnen und Lesern entschuldigen, bei denen wohlmöglich der Eindruck entstanden ist, dass unser Bildungsblog langsam aber sicher monothematisch zu werden beginnt. Schon wieder ein Text zum Frühfranzösisch und den ÜGK-Ergebnissen! Keine Sorge, es folgen bald wieder Beiträge, die sich mit anderen überaus brisanten Bildungsthemen beschäftigen. Immerhin dürfen wir als Erklärung unserer momentanen Priorisierung darauf hinweisen, dass diese Reform wie ein Lehrstück für die gesamthaft verquarkte Reformpolitik der letzten Jahre steht. Im Zentrum des Beitrags von Felix Schmutz steht das Scheitern der Mehrsprachendidaktik, die sich als offensichtlich wissenchaftlicher Unfug herausstellte.

Schulpsychologie

Der Stein auf dem Herzen

Als in Basel noch nach vier Jahren Primarschule selektiert wurde, landeten Akademikerkinder auf Elternwunsch praktisch automatisch im Progymnasium. Die Gymnasien waren entsprechend aufgebläht und platzten fast aus den Nähten. Deshalb war es ungewöhnlich, dass sich in meine Realklasse (= Sekundarschulniveau) in Kleinbasel ein solcher Knabe verirrte. Markus Stoll (Name geändert) war Sohn eines Biologen und einer ebenfalls akademisch ausgebildeten Mutter. Condorcet-Autor Felix Schmutz und seine Geschichte über eine eigenartige Rebellion.

Aus der Praxis

Visionäre Zeichnungen eines Schülers

Wie sehen Kinder und Jugendliche ihre Zukunft? Leben sie ganz im Augenblick? Ist ihre Vorstellung von Zukunft auf ein bevorstehendes Ereignis beschränkt, das sie mit Vorfreude oder mit Bangen erwarten? Wie verschwommen oder realistisch klar sind allfällige Pläne für das weitere Leben? Gibt es vielleicht in einem verborgenen Teil ihrer Seele verschlüsselte Anzeichen ihres künftigen Schicksals, die sich nur in Bildern der Fantasie äussern? Condorcet-Autor Felix Schmutz stellte sich diese Fragen, als er sich an einen seiner Schüler erinnerte, der zu früh von uns gegangen ist.

Eine Kontroverse wegen der Selektion in Schulen

Ohne fachliche Norm bildet das Kind die Norm – will man das?

Der Artikel von Hanspeter Stalder “Die schulische Selektion. Vom 19. ins 21. Jahrhuntert. Ist die selektive Schule noch zeitgemäss?” hat eine ungeahnte Flut an Kommentaren ausgelöst, an der Condorcet-Autor Felix Schnmutz “mitschuldig” war, weil er grundsätzlich für die Selektion argumentierte. Seinem Votum wurde teilweise mit tiefer moralischer Entrüstung widersprochen. Wie kann einer nur derart Unmenschliches verteidigen? Hier geben wir unserem Autor die Gelegenheit, auf die einzelnen Vorwürfe zu reagieren.