Das heutige Zitat ist nicht mehr ganz neu. Es stammt aus der Studie zu Frühenglisch der Professorin Dr. Simone Pfenninger und ihres Kollegen Dr. David Singleton (2016). Sie resümierten damals: Frühenglisch bringe nichts. Diesem Zitat kann aber auch eine gewisse Allgemeingültigkeit nicht abgesprochen werden.
Die Linguistin Prof. Dr. Simone Pfenninger wies nach, dass Frühlerner keine Vorteile gegenüber Spätstartern haben. Sie arbeitet heute an der Universität Salzburg.
“Schließlich, und vielleicht am wichtigsten, stellt sich die Frage des möglichen Gesichtsverlusts; Bildungspolitiker sind nicht bereit, eine Intensivierung des Fremdsprachenunterrichts über kürzere Zeiträume später im schulischen Lehrplan (d.h. in der Sekundarschule) in Betracht zu ziehen, da dies mit ziemlicher Sicherheit als ‘Rückzieher’ und als Eingeständnis des Scheiterns der neuen Bildungsgesetze betrachtet würde”.
Die inklusive Schule ist gescheitert. Das zwanghafte Festhalten daran bringt nur Verlierer hervor. Die Lösung wäre simpel und altbekannt: mehr Kleinklassen. Ein Kommentar von Sebastian Briellmann, der zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen ist.
Die Bildungs- und Kulturkommission des Basler Grossen Rates (BKK) schlägt dem Parlament die Einführung von “heilpädagogisch geführten Förderklassen” vor. Der Druck einer entsprechenden Volksinitiative, die wachsende Einsicht in die schulischen Realitäten und vor allem auch der Wechsel in der Führung des Erziehungsdepartements von Conradin Cramer (LDP) zu Mustafa Atici (SP) haben diesen bemerkenswerten Sinneswandel bewirkt, schreibt Condorcet-Autor Roland Stark.
Schwanz einziehen geht halt nicht.