19. Oktober 2021

Heinrich Pestalozzi – Pionier der politischen Pädagogik

Ist Pestalozzi in Vergessenheit geraten oder passt er nicht mehr zu unserem Zeitgeist? Hat er uns nichts mehr zu sagen? Haben wir alle seine Hausaufgaben gelöst? Ist die revisionistische Geschichtsschreibung in den pädagogischen Elfenbeintürmen, die neben Pestalozzi u.a. auch die „unwissenschaftlichen“ Lehrerseminare angreift, mehr als blosse Selbsterhöhung? Peter Aebersold sucht die Antworten.

Vorbild Pestalozzi

Der Ehrenbürger der Französischen Revolution kämpfte sein Leben lang für eine gerechtere Gesellschaft in Wort, Schrift und Tat. Dabei liess er sich auch nicht von Rückschlägen und politischen Umwälzungen abhalten. Den Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit sah er in der allgemeinen Volksbildung und Erziehung in Elternhaus und Schule.

„Ohne politische Erziehung ist das souveräne Volk ein Kind, das mit dem Feuer spielt und jeden Augenblick sein Haus in Gefahr bringt.“ Johann Heinrich Pestalozzi

Pestalozzi ist nicht der Begründer einer theoretisch ausgerichteten Erziehungswissenschaft, sondern ein grosser Anreger in pädagogischen Fragen. Seine Schriften geben keine immerwährenden Lösungen für pädagogische Fragestellungen vor. Es sind bleibende Anregungen in der Frage nach dem Menschen, nach der Verbindung von Erziehung mit politischen und sozialen Themen und in der Frage nach dem Ziel und der Methode der Erziehung.

Vom Scheitern der „Armenschule“ zum Volkserzieher

Inspiriert von Rousseaus „Retour à la nature» versuchte er sich eine Existenz in der Landwirtschaft aufzubauen. 1771, zwei Jahre nach dem Kauf des Neuhofgutes, wurde er Opfer der europaweiten Missernten und seiner mangelnden Erfahrung. Er verliess das Konzept der Berner „Ökonomischen Patrioten“ um seinen Lehrmeister Tschiffeli, weil er es als sinnlos ansah, die arme Landbevölkerung in landwirtschaftlichen Produktionsmethoden zu unterrichten, wenn sie nie Aussichten auf eigenes Land hätten.

Mit Heimarbeit einen Zusatzverdienst ermöglichen.

Er wandte sich der Frühindustrialisierung zu und liess im Keller des Neuhofs Webstühle installieren, um der armen Landbevölkerung seiner Nachbarschaft mit dem Weben von Baumwollstoffen einen Zusatzverdienst zu ermöglichen. 1774 erweiterte er diese Produktionsstätte zu einer Anstalt für arme Kinder. Er wollte den Kindern durch die Arbeit in der Baumwollverarbeitung helfen, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen und ihnen gleichzeitig grundlegende Fähigkeiten und Wissen dazu beibringen. Es war jedoch noch schwieriger als heute, die unterprivilegierten Kinder und Eltern davon zu überzeugen, dass ihr Schicksal nicht gottgewollt war und dass sie es aus eigenen Kräften verändern konnten. Obwohl sein Experiment auf dem Neuhof 1780 vor allem aus finanziellen Gründen scheiterte, wurde diese Zeit eine wichtige Etappe auf dem Weg zu seiner sozialpolitisch motivierten Pädagogik. Als er dabei entdeckte, dass ein grosser Teil der ländlichen Unterschichten ein Leben nahe dem Existenzminimum führen musste, begann ihn dieses Problem und wie es gemeistert werden könnte, fast unablässig zu beschäftigen. Bisher wurde jede Idee einer gleichberechtigten Demokratie mit dem Vorwand abgewiesen, dass das Volk nicht gebildet genug sei. Die Antwort führte ihn mitten in die praktische Erziehung hinein.

„Der Arme ist mehrenteils arm, weil er zur Erwerbung seiner Bedürfnisse nicht auferzogen ist; man soll hier die Quelle stopfen.“ (Heinrich Pestalozzi)

Roman von Pestalozzi 1781: Kein Bauernidyll sondern brutale Realität.

Trotz dem Misserfolg der 1770er Jahre war er nach wie vor von der Notwendigkeit der Volkserziehung erfüllt und er wandte sich deshalb der Schriftstellerei zu. In seinem Erfolgsroman „Lienhard und Gertrud“, der zwischen 1781 und 1787 erschien, verarbeitete er seine Erfahrungen, in dem er das Leben des Volkes in einem Dorf, mit einer Familie im Mittelpunkt, nicht als Bauernidyll sondern als brutale Realität darstellte.

Hauptamtlicher Erzieher, Schulgründer und Schulleiter

Mit seiner Berufung als Waisenhausleiter in Stans durch die Regierung der Helvetischen Republik wurde Pestalozzi 1798 mit 53 Jahren hauptamtlicher Erzieher und blieb es fortan. In Stans kam erstmals ohne Belastung durch einen wirtschaftlichen Nebenerwerb seine genuine und geniale Fähigkeit im Umgang mit Kindern zum Tragen, die er vielen Routinepädagogen voraushatte. Er wollte den neuen Staat unterstützen, indem er den ihm anvertrauten, kriegsverwahrlosten Kindern eine Erziehung und Bildung zukommen liess. Die Bedeutung seiner Grunderfahrung beschrieb er im „Stanser Brief“.

Pestalozzi in Stans: Grosse Hingabe

In Burgdorf begann er als einfacher Lehrer, wurde später Leiter des Instituts auf dem Schloss und zum wichtigsten Pädagogen im Lande und des deutschen Sprachbereichs. Erstmals entwickelte er seine „Methode“ im Buch „Wie Gertrud ihre Kinder lehrt“, die er einmal im folgenden Satz zusammenfasste: „Einsicht, Liebe und Berufskraft vollenden den Menschen. Der Zweck der Erziehung ist einzig diese Vollendung…“. Er erkannte, dass Schüler beim Lernen eine systematische Anleitung brauchen. Für ihn war die Anschaulichkeit der Unterrichtsmethoden zentral. Ausgehend von der «Anschauung» müssten sich die Kinder klare und richtige Vorstellungen von den Dingen machen, denn jede Erkenntnis gehe von der sinnlich erfahrbaren Realität aus. Ebenso wichtig waren ihm die Gemütsbildung und die soziale Verbundenheit in der Schulklasse und mit dem Lehrer. Während die Pädagogik Humboldts sich der Herausbildung der Eliten (Gymnasien und Hochschulen) widmete, diente diejenige Pestalozzis der Volkserziehung für alle heranwachsenden Kinder, ob reich oder arm. Sie enthielt einen demokratischen Ansatz, welcher der Schule die Aufgabe zuwies, künftige Staatsbürger nicht in der Unwissenheit zu belassen, sondern ihnen ein solides, praktisch nutzbares Grundwissen zu vermitteln.

„Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.“ (Pestalozzi: Abendstunde eines Einsiedlers, 1780)

Im Schloss Yverdon, in das er mit seinen Mitarbeitern übersiedelte, fand seine letzte und längste Etappe pädagogischen Wirkens statt. Hier wirkte er nicht als Fachlehrer, sondern als Organisator, der mit seinem Geist und seiner Begeisterung das Ganze belebte. Deshalb kamen auch viele auswärtige Besucher nach Yverdon und immer mehr ausländische Zöglinge aus wohlhabenden und vornehmen Familien, wodurch das Institut keiner Finanzierung durch die Regierung mehr bedurfte. Pestalozzis Ideal der Armenerziehung konnte er aus finanziellen Gründen in Clindy nur kurze Zeit verwirklichen. 1825 schloss die Anstalt in Yverdon ihre Tore.

Ein Jahr später hielt Pestalozzi als Präsident der Helvetischen Gesellschaft seine Präsidialrede in Langenthal, die als sein politisches Vermächtnis gelten kann. Er begründete darin die Bedeutung und Eigenart der Schweiz einerseits mit ihrer demokratischen Gleichheit und Einfachheit in den Gebirgsgegenden und andrerseits mit dem wirtschaftlichen Wohlstand der fortschrittlichen Städte. Er wies darauf hin, dass dieses Gleichgewicht durch die zunehmende Industrialisierung gestört wurde, die „Wohnstubenbildung“ aus vielen Haushaltungen verschwunden sei, wodurch die Volksschulen „von allem, was die solide Begründung des häuslichen und bürgerlichen Wohlstandes der Individuen aller Stände erfordert, entblösst blieben.“

1928 erscheint Pestalozzis Gesamtwerk auf Japanisch

Verbreitung seiner Lehre, Würdigung und Rezeption

Pestalozzis pädagogisches Wirken und seine Schriften strahlten europaweit aus. 1792 verlieh die revolutionäre „Assemblée législative“ in Paris dem Schweizer Pädagogen neben George Washington, Thomas Paine, Schiller, Kant und anderen Prominenten das Ehrenbürgerrecht. 1814 wurde er in Basel vom Zaren Alexander I. zu einer Audienz empfangen, der ihm den Wladimir-Orden 4. Klasse verlieh. Weitere Begegnungen hatte er mit dem König von Preussen und mit Metternich usw.

Bild: Wikipedia

Am Anfang von Pestalozzis europaweiter Rezeption steht sein Dorfroman „Lienhard und Gertrud“ von 1781. Kurz danach erscheint 1783 eine französische Ausgabe mit 12 Kupferstichen des berühmten Kupferstechers Daniel Chodowiecki (1726-1801). Verantwortlich für die zeitgenössische Bekanntheit Pestalozzis ist auch seine umfangreiche Korrespondenz. Bis heute sind zirka 6500 Briefe und briefähnliche Dokumente u.a. an politisch aktive und hochgestellte Persönlichkeiten veröffentlicht.

Bereits in seinem Todesjahr 1827 hatten seine Erziehungsprinzipien Anhänger in ganz Europa und in Nordamerika gefunden und im 20. Jahrhundert weltweit. Zum Beispiel vergibt die Universität Hiroshima heute noch jährlich den Pestalozzi-Preis. Bis heute sind rund 20.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen über Pestalozzi erschienen, davon mehrere Tausend Monographien und Hunderte Dissertationen und Habilitationen.

Nach den Jubiläumsjahren von 1896 (erster nationaler Feiertag der Schweiz), 1927 und 1946 folgte dasjenige von 1996, das dem Zeitgeist gehorchend nur zum „Gedenkjahr“ wurde. Einige Erziehungswissenschaftler nutzten diese Gelegenheit, um die bisherige Pestalozzi-Rezeption in Frage zu stellen, in dem sie behaupteten, Pestalozzi sei durch die Rezeption zum pädagogischen Mythos und zur Schweizer Legende hochstilisiert worden, wobei sie allerdings wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Formen der „Verehrung“ vermischten. Diese Pauschalkritik an der gesamten Pestalozzi-Rezeption schoss jedoch weit über das Ziel hinaus: Kein Autor der Pestalozzi-Rezeption hatte bezweifelt, dass es auch vor und neben Pestalozzi Bestrebungen zur Verbesserung der allgemeinen Bildungssituation in den Jahren um 1800 gab.

Diffamierung des Werks

Heute versuchen einzelne Bildungshistoriker Pestalozzis ganzes Werk zu diffamieren, in dem sie einzig seine Misserfolge beim Experiment mit der „Armenschule“ auf dem Neuhof und sein Versagen bei der Erziehung seines Sohnes hervorheben. Dabei würden sie den weltweit bekanntesten Pädagogen am liebsten vom Sockel stürzen und aus der Geschichte tilgen, wie dem folgenden verklausulierten Satz entnommen werden kann: „Nein, wir werden nicht dazu aufrufen, seinen Namen von Strassenschildern, Gebäuden und Institutionen zu entfernen.“ (Norbert Grube: „Die dunklen Seiten des Vaters der Nation“, NZZ Geschichte, Nr. 11, 2017)

„Nein, wir werden nicht dazu aufrufen, seinen Namen von Strassenschildern, Gebäuden und Institutionen zu entfernen.“ (Norbert Grube: „Die dunklen Seiten des Vaters der Nation“, NZZ Geschichte, Nr. 11, 2017)

Dazu müssen wir allerdings die Frage stellen, ob wir in diesen Fragen heute so viel weiter sind, um uns derart über Pestalozzi stellen zu können:

Es ist bekannt, dass viele erfolgreiche Pädagogen bei der Erziehung ihrer eigenen Kinder versagen und das obschon sie sich heute tiefenpsychologische Hilfe holen könnten. Weiter müssen wir uns fragen, wie es mit der Erziehung im Elternhaus (Pestalozzis „Wohnstubenerziehung“) steht, für die sich Pestalozzi in seinem Buch „Wie Gertrud ihre Kinder erzieht“ so sehr eingesetzt hat. Wie viele Eltern machen für den schwierigsten Beruf, den des Erziehers, eine Lehre? Wie viele Lehrer und Eltern nehmen eine psychologische Erziehungsberatungsstelle in Anspruch, wenn sie Schwierigkeiten mit den Kindern haben?

„Das Problem der Erziehung, wie es Eltern und Lehrer auf ihrem Wege vorfinden, ist eines der schwierigsten“. (Alfred Adler, 1904).

Pestalozzi war ein Mann der Tat, der seine humanistischen Ideen zur Verwirklichung der Volkserziehung, um die Kinder aus der Armut zu befreien, mit der „Armenschule“ auf dem Neuhof auch in die Praxis umsetzen wollte. Neben der mangelnden Erfahrung in der Landwirtschaft und Textilindustrie scheiterte er vor allem an den finanziellen Mitteln, weil eine „Armenschule“ selbst in der heutigen Zeit nicht ohne staatliche Beiträge überleben kann. Um allen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, musste deshalb die staatlich finanzierte Volksschule geschaffen werden. Von dem was heute überall als „Chancengleichheit“ propagiert wird, sind wir seit den Schulreformen und der Schaffung der pädagogischen Hochschulen jedoch weiter entfernt denn je, wenn man an die 25% Analphabeten (PISA) denkt, die nach 9 Jahren die Volksschule ohne Berufschancen verlassen.

Die jüngste, akademisierte Kritik bleibt jedoch nicht bei Pestalozzi stehen, sondern weitet sich auf die bisherige, weltweit anerkannte, erfolgreiche Schweizer Volksschule und die Lehrerbildung in den Lehrerseminaren aus:

Anhand normativer Dokumente (Hausordnungen,  Prüfungsreglemente) werden regelgeleitete Vorgaben, bildungspolitische Zuschreibungen und Idealvorstellungen zur Ausbildung von Lehrpersonen  „erschlossen“ und nach eigenem Gusto interpretiert, wie angeblich mit Prüfungen oder „Ordnungsvergehen“ umgegangen wurde, mit welchen „wissenschaftlichen Bezugnahmen“, Anpassungen und „Reformulierungen“ man angehende Lehrpersonen auf das Unterrichten vorbereitet habe oder welche Alltagspraktiken sich an den einzelnen Ausbildungsorten etabliert haben sollen. Um diese fragwürdigen Interpretationen zu unterstützen, werden fallweise dazu passende zentrale Narrative, Krisenwahrnehmungen und Kontroversen innerhalb der Orte heran gezogen. Trotz diesen eigenmächtigen, tendenziösen Interpretationen wird der wissenschaftliche Anspruch aufrechterhalten.

Und ich meine, die Krise, in der wir stecken, liegt viel tiefer, und sie erfordert, dass wir einen ganz elementaren Impuls in uns wachrufen müssen: den Willen zur Wahrheit. Er ist konservativ. Und was bewahren wir mit ihm? Ganz einfach Vertrauen in den anderen: ein Wohlwollen, das ihm nicht a priori täuschenden Vorsatz, feindliche Haltung oder Verschwörungsabsichten unterstellt. Diese Mentalität infiziert heute weite Teile gesellschaftlichen Lebens, im viral um sich greifenden Empörungs-, Verdächtigungs-, Beschuldigungs- und Bedrohungsdiskurs. Edouard Kaeser, Physiker und Jazzmusiker, Bern (Condorcet: Zitat der Woche)

Vom Untertan zum Staatsbürger

Pestalozzi: Ehrenbürger der Französischen Revolution.

Mit den Umwälzungen und der Modernisierung der Gesellschaft zur Zeit Pestalozzis wurde in vielen Ländern der Untertan zum Staatsbürger. Bei diesem Demokratisierungsprozess benötigte letzterer ein Grund- und staatsbürgerliches Wissen. Pestalozzi hatte diese Entwicklung, die zur Alphabetisierung und zum Aufschwung der Volksschule führte, voraus gesehen und auch schriftstellerisch und politisch gefördert.

Die Überzeugung und das Wirken Pestalozzis waren stets auf die gesellschaftlich-staatliche Gemeinschaft ausgerichtet, besonders auf den überblickbaren Staat als Bürgergemeinde (Polis). Sein Lebenswerk war „eine Weltpädagogik, anwendbar für alle Zeiten und für alle Völker“. Mit seiner Lehre der „naturgemässen Erziehung“ und ihrer praktischen Umsetzung war er ein Pionier auf dem Wege zum politisch bewussten Menschen.

Peter Aebersold

Quellen:

Peter Stadler: Pestalozzis politische Pädagogik in ihrer Zeit. In: Nachdenken über die Schweiz, Novalis Verlag, Schaffhausen 2001.

Horlacher, Osterwalder, Cambi: Johann Heinrich Pestalozzi – Erziehung zur Freiheit. https://www.bps-suisse.ch/de/kultur-johann_heinrich_pestalozzi_erziehung_zur_freiheit.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Pestalozzi

http://www.heinrich-pestalozzi.de/wissen/fachbeitraege-auf-dieser-website/kuhlemann-gerhard/zur-pestalozzi-rezeption-im-deutschen-sprachraum/?L=430

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