18. Januar 2026

Sophie de Condorcet zum Jahresabschluss

Am Schluss eines doch recht erfolgreichen Jahres möchten wir der Frau im Schatten des grossen Aufklärers Jean-Marie de Condorcet das Wort geben. Sophie de Grouchy (so ihr Name vor der Heirat mit Condorcet) war eine eigenständig denkende, brillante Übersetzerin englischer Philosphen und unterstützte unter Einsatz ihres Lebens das Werk ihres Mannes. In Ihrem Buch “Lettres sur la sympathie” finden sich klare und originelle Perspektiven zu einer Reihe wichtiger moralischer, politischer und rechtsphilosophischer Fragen. Und auch ein umwerfendes Zitat, mit dem wir unser Jahr beenden wollen. Und wir versprechen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in einem der nächsten Beiträge mehr über diese Frau zu erzählen. Mit unseren besten Wünschen für das neue Jahr dankt die Redaktion des Condorcet-Blogs Ihnen für Ihre Treue.

Sophie de Grouchy, spätere Sophie de Condorcet

Der schlimmste Feind vieler Ideen ist die Wirklichkeit.

Sophie de Grouchy, spätere Sophie de Condorcet (1764–1822)  in “lettres de sympathie”

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Caroline Emke: Absage an den Diskurs

Ob auf Tagungen oder in Linkedin-Foren, es wird immer offensichtlicher, dass sich Leute, die sich mit ihren Forderungen und Ideen nicht durchsetzen können, den Diskurs meiden und sich in ihrer Bubble bestätigen lassen. Sie nehmen an keinen Podiumsgesprächen teil und ziehen den selbstreferenzialen Rahmen vor. Carolin Emcke erhebt diese Haltung sogar zur Pflicht.

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