18. Januar 2026

Wertschätzung

Zwischen Schulleitung und Kollegium

Stärkung des Kaders an Volksschulen – oder: Erweiterung der Führungskompetenz

Im Gegensatz zu den Berufsfachschulen und den Gymnasien, die seit Jahrzehnten geführte Bildungsinstitutionen sind, entstanden die so genannten «Geleiteten Volksschulen» erst in den 1990er Jahren. Heute – gut 30 Jahre später – stehen an den meisten Volksschulen Co-Leitungen an der Spitze resp. in der obersten und einzigen Hierarchiestufe. Sie sind die vorgesetzten Stellen von einem meist grossen und zahlenmässig wachsenden Kollegium. Wegen der zunehmend breiteren Führungsspanne und dem Risiko, die «Bodenhaftung» zu verlieren, beginnen erste Schulleitungen im Kontext ihrer Organisationsentwicklung, eine zweite Führungsebene einzurichten, um mehr Professionalität zu erreichen. Unser Organisationsexperte und Condorcet-Autor Niklaus Gerber beschreibt diese Entwicklung und zeigt, wie sie erfolgreich sein kann.

Denkmoment

Die Wertschätzungskette – oder: Führungspersonen ohne Empathie sind erfolglos

“Wer führen will, muss fühlen können.” – Dieser Appell für mehr Empathie im Management richtet sich an Leitungspersonen mit Personalverantwortung. Es geht dabei nicht darum, die Organisation in einen Ponyhof zu verwandeln. Vielmehr sind aufrichtige Wertschätzung, ehrliche Kommunikation und Einfühlungsvermögen entscheidend für die Unternehmenskultur und den Erfolg.

Denkmoment

Mitarbeiter/innen-Gespräche neu denken – oder: Um was geht es?

Die meisten Mitarbeiter/innen-Gespräche (MAG) an den Schulen verlaufen nach dem immer gleichen Schema. Sie sind stark strukturiert, teilweise einengend und vor allem dokumentenlastig. Zudem nehmen Nebenschauplätze, welche wenig bedeutsam sind, oft zu viel Raum und Zeit in Anspruch. Der eigentliche Kern eines MAG rückt aus dem Zentrum: Die Zufriedenheit und die Begeisterung für die Arbeit als Lehrperson.