18. Januar 2026

Handwerk

Wie radikal Künstliche Intelligenz die Bildung verändert

“Der akademische Abschluss wird künftig weniger wert sein”

Künstliche Intelligenz, Informationsflut, technische Quantensprünge (und Probleme wie der Klimawandel): Das Bildungssystem steht vor grundlegenden Herausforderungen. Der Stifterverband hat jetzt ein neues “Future-Skills”-Framework vorgelegt und beschreibt darin, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler künftig brauchen, um in einer Welt im schnellen Wandel handlungsfähig zu bleiben. Der Anspruch ist hoch: Schule soll nicht länger primär Wissen vermitteln, sondern Denk-, Urteils- und Handlungskompetenzen systematisch stärken. Der Zukunftsforscher Hartwin Maas sagt in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” drastische Umbrüche voraus. Die Bildungs-Plattform “News4teachers” hat den Beitrag redaktionell bearbeitet und angereichert.

Vorteile der Berufsbildung

Die Zahl arbeitsloser Akademiker steigt. Sollten mehr Junge eine Lehre machen?

Hochschulabsolventen tun sich schwer bei der Jobsuche. Kritiker fordern von jungen Menschen, “etwas Handfestes” zu lernen. Neue Daten zeigen, welcher Bildungsweg die grösste Jobsicherheit bietet. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der Basler Zeitung (BaZ) erschienen ist.

Manuelle Arbeit

Resultate statt Identitätskrise

Ich wuchs in einer Sekte auf. Mein Job als Hilfselektriker lehrte mich, Verantwortung zu übernehmen. Die Klarheit des Tuns führt zu einer Klarheit des Denkens. Dieser Beitrag des US-amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Matthew Crawford ist zuerst im “Schweizer Monat” erschienen.

Akademisierung

Der Preis der endlosen Bildungsexpansion

Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland wird nach Prognosen der Kultusminister langfristig steigen. Hoch qualifizierte Abschlüsse decken zwar den Bedarf an spezialisierten Fachkräften. Doch der anhaltende Trend zur Über-Akademisierung hat auch negative Folgen, schreibt Hannah Bethke in einem Beitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.

Betrachtungen über das Handwerk

Ich schraube, also bin ich

Wir lebten in einer handvergessenen Zeit, heisst es. Das Manuelle werde vom Digitalen bedrängt, gar verdrängt. Wie wichtig das Hand-Werkliche ist, zeigte kürzlich ein Symposium an der Cultura Suisse in Bern. Ein paar Gedanken als Postskriptum von Condorcet-Autor Carl Bossard.