Frühfranzösisch im Zürcher Kantonsrat
Breaking News: Der Kantonsrat beschliesst die Verschiebung des Französischunterrichts auf die Oberstufe
Es war ein Schritt mit Ansage. Die Unfähigkeit der Behörden, die verheerenden Resultate des Frühfranzösisch in eine evidenzbasierte Bildungspolitik einzubauen, führte zur Annahme dieses parlamentarischen Vorstosses. Weitere Kantone werden folgen.
Sprachunterricht
Beendet das gescheiterte Dreisprachenkonzept der Primarschule!
Frühfranzösisch hat aktuell aus mehreren Gründen einen sehr schweren Stand. Aus heutiger Sicht wurden in den Reformjahren wirklich haarsträubende Fehler begangen. So ahnten nur wenige, dass mit der Einführung des Frühenglisch im Hinblick auf den Stellenwert des Französisch praktisch die Büchse der Pandora geöffnet wurde. Ein Beitrag von Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz.
Grosse Denkerinnen und Denker
Herr Rauch, Bundeshausredaktor der Schweiz: Die Schweiz begeht ohne Frühfranzösisch Suizid!
Raphael Rauch, ursprünglich Religionspädagoge, also doch irgendwie mit Pädagogik etwas am Hut, sinniert über die allfälligen Folgen eines Verzichts auf Frühfranzösisch. Dabei greift er zur ganz grossen Kelle und sagt den Untergang der Schweiz voraus. Ein wahrlich grosser Denker!
Vorschlag für 1. Augustredner
Der Kulturauftrag der Primarschule liegt nicht beim Frühfranzösisch
Der 1. August scheint die in die Defensive geratenen Befürworter des Frühfranzösisch wieder zu einer verzweifelten Offensive zu ermutigen. Die letzte Zuflucht der Mehrsprachengurus ist – wie es sich für den 1. August gehört – der nationale Zusammenhalt. Für den aber sind sicher andere Unterrichtsinhalte zielführender, wie Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz festhält.
Schulfranzösisch 2006 und 2023.
Ein Vergleich, der überrascht! Oder doch nicht?
Es gab auch Stimmen, die angesichts der katastrophalen Ergebnisse des Frühfranzösisch behaupteten: “Früher war es auch nicht besser!” Condorcet-Autor Felix Schmutz grub letzthin einen Vergleichstest aus dem Jahr 2006 aus. Damit wird wohl auch diese abenteuerliche Behauptung in das Reich der Mythen verbannt.
Kontroverse um das Frühfranzösisch
Felix Hoffmann kommentiert das Interview von Christophe Darbellay mit dem LCH
Der Präsident der Erziehungsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (EDK) stellte sich in einem Interview den Fragen von Christoph Aebischer vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH). Der Austausch lässt sich in der Ausgabe 7-8/2025 der Verbandszeitschrift “BILDUNG SCHWEIZ” nachlesen. Im Folgenden Kommentare zu einzelnen seiner Aussagen zur Thematik des Frühfranzösischunterrichts.
Editorial des lvb-Präsidenten Philipp Loretz im «lvb inform»
Völlig losgelöst
Philipp Loretz, Sekundarlehrer und Präsident des lvb, beschreibt in seinem Editorial im neusten «lvb inform» einen Player der modernen Bildungspolitik: Die Gattung des «Empiricus schwebensis»
So schlecht spricht die Schweizer Jugend Französisch
«C’est pourquoi Vour parlons english»: So sieht die triste Franz-Bilanz aus
Die heutige Jugend interessiert sich nicht fürs Französisch, das behaupten die Erwachsenen. Wie schlimm steht es tatsächlich um die Französisch-Kenntnisse der Schüler? Wir bringen einen Bericht von Nadja Pastega, der in der Sonntagszeitung erschienen ist.
Fremdsprachen an Primarschule
Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Lehrer wollen Frühfranzösisch abschaffen
Bei 891 Lehrpersonen und Eltern fällt die Kritik vernichtend aus: Eine klare Mehrheit will weniger Fremdsprachen an der Primarschule. Wir bringen einen Bericht, der in der Sonntagszeitung erschienen ist.
Fremdsprachen
Die Tragikomödie um Frühfranzösisch
Der Frühfranzösischunterricht ist ein Desaster, findet Condorcet-Autor Felix Hoffmann. Er plädiert dafür, “eine der vielen verfehlten Schulreformen zu korrigieren”, und erhofft sich insbesondere vom aktuellen EDK-Präsidenten und Walliser Staatsrat Christophe Darbellay, dass er es wagt, sich diesbezüglich in den Gegenwind zu stellen. Die Befürworter des Frühfranzösisch leugneten klare wissenschaftliche Befunde, so Hoffmann.
