Sind psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen heute häufiger geworden? Die dazu veröffentlichten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es ist heute üblich geworden, auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Diagnosen belegen – ein einschneidender Eingriff deren Leben. Es geht um Verhaltensprobleme (ADS/ADHS), Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), Angststörungen, Depressionen, Suizidalität usw. Diagnosen, wie sie im DSM 5, dem amerikanischen Handbuch Psychiatrischer Kriterien, aufgelistet sind. Als Erklärung hört man oft, man sei sensibilisierter als früher und psychische Probleme würden vermehrt angesprochen. Dass diese Entwicklung auch mit Paradigmenwechsels bei der Jahrtausendwende zusammenhängt, wird kaum thematisiert, obwohl dadurch die Deutungs- und Behandlungshoheit von der Pädagogik zur Medizin verschoben wurde. Dr. Eliane Perret sucht eine Einordnung.
You talked the talk, now walk the walk!
Der Herr ist ja wegen seines Alters fein raus. Die Frage bleibt, warum er das Wasser, das er jetzt predigt, in seiner 40jährigen Berufszeit nicht getrunken hat. Die Antwort ist einfach: Weil er nichts Ordentliches studiert hat.
Das empfinde ich als einen unfairen Angriff auf Herrn Dollase. Er hat sich ja als oppositioneller Bildungskritiker gegen den Mainstream profiliert und sich gerade nicht vom Zeitgeist korrumpieren lassen. Man vergleiche etwa seinen Beitrag “Gastkommentar: Gegen das Dogma von der Bildungsgerechtigkeit” bei news4teachers.de. Der ist im Netz frei verfügbar.