4. April 2025

Zahl des Monats: 92 zu 25

Die Zahl des Monats entnehmen wir heute einer Aussage des Kriminologen Denis Ribeaud, Leiter des Center for Productive Youth Development, der anfangs September eine Studie zur Jugendgewalt in die Medien gebracht hat. Dort äussert er sich auch über erhebliche Unterschiede zwischen der Gymnasialstufe und der Realschule (SEK B) in Bezug auf Schwulenfeindlichkeit.

Denis Ribeaud, Kriminologe, Herausgeber einer Studie zur Jugendgewalt.

Am Gymi herrscht bei den Mädchen eine vollständige Akzeptanz der Lesben- und Schwulenbeziehungen von 92 Prozent, an der Sek B bei den Jungen nur von 25 Prozent.

image_pdfAls PDF herunterladen

Verwandte Artikel

“Unternehmen schätzen Aussagekraft der Noten sehr gering ein”

Schulnoten hätten kaum Aussagekraft, sagt Bildungsforscher Hans Brügelmann – diese Überzeugung sei heute auch in der Wirtschaft verbreitet. Dennoch tue das Schulsystem so, als ob Gleichaltrige zur gleichen Zeit dasselbe lernen könnten. Er erklärt, wie eine alternative Bewertung aussehen kann. Wir bringen ein Interview, das in der WELT erschienen ist. Das Gespräch führte Kevin Culina.

Covid-19 und die Unterrichtsforschung, 3. Teil

Im 3. Teil seiner Reihe “Covid 19 und die Unterrichtsforschung” setzt sich der Berner Professor Walter Herzog mit dem Wesen der Statistik auseinander. Dabei begegnet man auch wieder dem bei uns wohlbekannten neuseeländischen Unterrichtsforscher John Hattie und erfährt etwas über Signifikanz und Effektstärke. Herzogs anspruchsvolle Texte sind auch eine Mahnung, beim Zitieren von Studien vorsichtig zu sein.

Ein Kommentar

  1. Gut Herr Ribeaud, und jetzt? Stehen die toleranteren gescheiten Mädchen auf einer moralisch höheren Stufe als die dümmeren Buben? In diesem Zahlenvergleich steckt ein unausgesprochenes moralisches (Vor-)Urteil, das eine vertiefte, möglichst wertfreie Analyse behindert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert