Newsletter Starke Volksschule Zürich
Götterdämmerung bei den Schulreformen
Wenn eine grosse Partei wie die SVP sich ernsthaft der Bildungspolitik annimmt und gängige Vorstellungen über eine fortschrittliche Pädagogik infrage stellt, wird es spannend. Vieles was jahrelang als Sprung nach vorn gefeiert wurde, wird nun sogar beim LCH mit einem grossen Fragezeichen versehen. Es ist wieder salonfähig, über die mit ideologischem Eifer vorangetriebene Totalintegration zu diskutieren. Man distanziert sich vom überzogenen Mehrsprachenkonzept der Primarschule und empfindet die Überfülle des neuen Lehrplans als belastend für den Grundauftrag der Volksschule. Auch die neue Rolle der Lehrpersonen als Begleiterinnen und Begleiter möglichst selbständig ausgeführter Lernprozesse steht unter kritischer Beobachtung.
Hinausgeschobene Hausaufgaben für die Bildungspolitik
Ein Jahresrückblick mit Erwartungen fürs kommende Jahr
Gegen Ende eine Jahres Bilanz zu ziehen, gehört zur Standortbestimmung in Wirtschaft und Politik. Das gilt auch für die Bildungspolitik. Das vergangene Jahr hat einige schulische Baustellen, um die bisher ein grosser Bogen gemacht wurde, stark in den Fokus gerückt, schreibt Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz in seinem Rück- und Ausblick im Newsletter der Starken Volksschule Zürich
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Die Fortsetzung des Sprachen-Flickwerks ist eine Zumutung
Die Spatzen pfeifen es lautstark von den Dächern, dass das Mehrsprachenkonzept der Primarschule ein Fiasko ist. Doch die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz scheint alle Fenster ihres Elfenbeinturms verriegelt zu haben, um den ungeliebten Gesang nicht hören zu müssen. Was sich die verantwortlichen Erziehungsdirektoren in ihrer jüngsten Stellungnahme zum Sprachenkonzept geleistet haben, gleicht einem traurigen Abgesang auf eine schulnahe Bildungspolitik, schreibt Hanspeter Amstutz im Editorial zum aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
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Kritiker bringen unbequeme Wahrheiten zur Sprache
Im NZZ-Interview von Sebastian Briellmann mit dem Jugendpsychologen Allan Guggenbühl müssen die Pädagogischen Hochschulen einiges an Kritik einstecken. Fehlender Bezug zur Schulpraxis, ideologische Nähe zu weltverbessernden Theorien und einseitige didaktische Konzepte werden ihnen vorgeworfen. Ganz schlecht weg kommt bei Guggenbühl dabei die pädagogische Idee des “Beziehungs-Talks”, welche heute an manchen Schulen als wegweisend in der Erziehung gilt. Vor allem Buben schätzten es wenig, wenn sie dauernd über ihren Gemütszustand befragt würden. Dies und mehr im Überblick zum aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich von Condorcet-Autor Hans Peter Amstutz.
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Lesen, verstehen, denken lernen
Lassen wir diesmal das Gestürm zum Fach Französisch beiseite, wonach der nationale Zusammenhalt angeblich gefährdet sei, wenn die Jugendlichen erst in der Sekundarschule Französisch lernen (als Gegenrede drucken wir lediglich den Minitext “Tais-toi, Bundesrat” ab), und wenden wir uns einmal mehr den Grundlagen des Lernens zu. Dazu können wir Ihnen in unserem neusten Newletter gleich mehrere hochkarätige Zeitungsartikel anbieten.
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Schulnahe Realpolitiker reden Klartext
Der Realitätsverlust in der Bildungspolitik scheint seinen Zenit überschritten zu haben. Nach dem
Nidwaldner Erziehungsdirektor Res Schmid doppelt nun auch seine Aargauer Kollegin Martina Bircher in einem bemerkenswerten Interview in der NZZ über die langjährigen Baustellen der Volksschule nach. Die zupackende Bildungsdirektorin nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um diese Schwachstellen geht. Dies und mehr in der Übersicht von Hanspeter Amstutz zum aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
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Es braucht eine innere Schulreform mit Einbezug von Förderklassen
Längeres konzentriertes Lernen in Schulklassen als ein Markenzeichen für hohe Leistungsbereitschaft ist seltener geworden. Heterogene Klassenzusammensetzungen mit erzieherisch unterschiedlich geprägten Kindern stellen Lehrpersonen vermehrt vor herausfordernde Führungsaufgaben. Heikel wird es, wenn einzelne Schüler durch stark auffälliges Verhalten wiederholt den Unterricht stören und ganze Klassen zeitweise durcheinanderbringen. Das aktuelle integrative Modell sieht deshalb vor, dass in schwierigen Situationen Heilpädagoginnen die Klassenlehrpersonen unterstützen sollen. Doch das aufwändige Konzept ist personalintensiv und besteht oft nur auf dem Papier. Jede Heilpädagogin ist durchschnittlich in acht bis zehn Klassen engagiert und oft nicht gerade da, wo es brennt. Dieses und weitere Themen finden Sie im Überblick von Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz zum aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
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Unverzichtbare Förderklassen ergänzen das integrierte Schulsystem
Für einmal hat die Bildungspolitik in den letzten zwei Wochen bis zum Redaktionsschluss dieses Newsletters keine allzu hohen Wellen geworfen. Dennoch sorgte ein Thema für einige Aufregung. Es ging um die Recherchen der NZZ über den enormen Anstieg von Schülern mit Sonderschulstatus und verdeckte Schülerzuweisungen in grosser Zahl in private Sonderschulen.
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Auf dem Weg an den grossen Baustellen vorbei zur nächsten Schulreform?
Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz gibt uns einen Überblick über wichtige bildungspolitische Inhalte im neusten Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
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Haarsträubendes aus der Bildungsszene – und glasklare Analysen dazu
Etwas verspätet bringen wir den ersten Newsletter der Starken Volksschule Zürich in diesem Jahr, die Kollegin Marianne Wüthrich verfasst hat. Er ist bei uns liegengeblieben, aufgrund der vielen zugesandten Artikel. Wir bitten die Autorin und unsere Leserinnen und Leser um Entschuldigung. Die Redaktion des Condorcet-Blogs kann Ihnen die vorzüglichen Ausführungen der ehemaligen Berufsschullehrerin nur empfehlen.
