27. November 2020

Methodik

Das Lernen als Aspekt menschlicher Selbstbestimmung. Eine Antwort an Felix Schmutz

Professor Dr. Walter Herzog reagiert in seinem Beitrag auf die scharfe Kritik von Felix Schmutz (Pädagogik und Bodenhaftung, 4.4.2020). Die Redaktion ist der Meinung, dass die zugegebenermassen anspruchsvolle Lektüre dieses Diskurses für interessierte Leserinnen und Leser nicht nur spannend und genüsslich, sondern auch lehrreich ist. Damit wird der Blog auch seinem eigenen Anspruch gerecht, das perspektivische Sehen zu fördern.

SOL – wenn der eine von Elefanten und der andere von Würmern spricht

Alain Pichard hat den Artikel von Felix Schmutz gelesen und ist zum Schluss gekommen. So geht das nicht. Er wirft dem geschätzten Kollegen ein beabsichtigtes Missverständnis vor, um eigene längst bekannte Positionen zu wiederholen. Aus der Sicht des Autors ein reines Schattenboxen.

Schreiben nach Gehöa: „Kinder werden systematisch in die Irre geführt“

Karlheinz Wagner und Michael Hesse, Journalisten des Kölner Stadtanzeigers, führten ein Gespräch mit Prof. Una Röhr-Sendlmeier (Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Psychologie). Frau Röhr-Sendlmeier untersuchte zusammen mit Tobias Kuhl die Auswirkungen der Lernmethodik “Schreiben durch Gehör”. Die Studie zum Grundschulunterricht war auf vier Jahre angelegt. Die brisanten Ergebnisse sorgten für grosses Aufsehen. Der Condorcet-Blog veröffentlicht hier das Gespräch, das zuerst im Kölner Stadtanzeiger erschienen ist.