24. September 2020


„Mainstreaming“ in den USA

Die Entwicklungen der schulischen Integration in den USA werden politisch ernst gemeint, aber selten tatsächlich in dessen Geist umgesetzt (Jülich 1996). Sie wurden erstmals 1975 mit dem „Education for All Handicapped Children Act“ (EHA) festgeschrieben und 2001 mit dem „No Child Left Behind Act“ weiter präzisiert: Mit der „Least Restrictive Environment“ (LRE) wurde die Entscheidungsrichtlinie für die zu wählende Schulform vorgeschrieben, wobei integrative und separierende sonderpädagogische Systeme (Klinik, staatliche Institution, private Tagesschule, öffentliche Sonderschule, Regelschule) nebeneinander bestehen. Ein weiteres spannendes Kapitel aus der Geschichte von unserem “hauseigenen” Bildungshistoriker Peter Aebersold.

Frühfranzösisch ist und bleibt der grösste und teuerste Witz der Schweizer Schulgeschichte!

Gastbeitrag eines Vaters und Lehrers aus der Nordwestschweiz.

Ein Hoch auf unsere Volksschule

Der Mamablog (ab und zu Papablog) im Tagesanzeiger ist der Ort, an welchem Eltern ihre Sicht der Dinge über Erziehungsfragen und ab und zu auch über unsere Schulen publizieren. In den bildungspolitischen Diskursen kommt diese Optik (so auch in unserem Blog) oft zu kurz. Einer der Autoren des Mama/Papablogs ist der Werber Markus Tschannen, dessen Beitrag wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags und des Autors hier publizieren. Markus Tschannen ist Kommunikationsberater, Blogger und Kolumnist. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern – 1 und 6 Jahre alt – in der Nähe von Bern. Brecht ist übrigens der Vorname eines der Kinder des Autors.

Lehrpersonen wollen Lehrpläne mit klaren Stoffinhalten

Eine Umfrage der Starken Schule beider Basel im Kanton Baselland zu den Lehrplänen ergab ein wenig überraschendes Ergebnis. Gastautorin Alina Isler erklärt, um was es hier geht.

Einspruch: Nicht Projektunterricht, sondern Unterricht ist eine Königsdisziplin

In seinem Beitrag «Einspruch, Kollege Kalberer: Projektunterricht ist eine Königsdisziplin» widerspricht Condorcet-Autor Alain Pichard der dort skizzierten Kritik am konstruktivistischen Lernkonzept. Hier der Einspruch zu Alain Pichards Einspruch! Lutz Wittenberg

Schein-Lehrmittelfreiheit in Basel-Stadt

“Cramer krämert weiter”, so der Kommentar eines Lehrers in Basel. Regierungsrat Cramer und seine Crew können nicht über ihren Schatten springen. Mit Haken und Ösen halten sie am Passepartout-Projekt für die Stadt Basel fest. Basel-Stadt hat seit Jahren die schlechtesten Leistungen in der Schweiz in allen Vergleichstesten. Und diesen Platz möchte die Stadt offensichtlich verteidigen. Die Starke Schule beider Basel kommentiert dies im nachfolgenden Beitrag.

Lehrpersonen: Spielball von Eltern und Behörden?

Hans Joss, ehemaliger Leiter der bernischen Lehrerfortbildung, Sozialdemokrat und Kämpfer gegen Illetrismus und die immer noch praktizierte Selektion in zwei Schubladen (Sek und Real), kritisiert in seinem Beitrag die neu eingeführten Kontrollprüfungen. Anlass war eine von der bernischen Erziehungsdirektion in Auftrag gegebene Untersuchung über den Effekt der Kontrollprüfungen. Diese zeichnete ein positives Bild dieser behördlichen Massnahme.

Britische Schulreformen und die Schweiz, Teil 2

In den Jahren 1992 bis 1994 besuchten britische Schulexperten und Schulpraktiker über 50 Schullektionen in einem Dutzend Schulen in der Schweiz, um das Schweizer Schulsystem zu studieren und mit dem britischen zu vergleichen. Weil die britischen Schulreformen zu einem Desaster geführt hatten, begannen 1995 in London Versuche mit der Einführung des Klassenunterrichts nach dem Vorbild der besuchten Zürcher Schulklassen. Die wissenschaftliche Auswertung wurde 1997 von der Universität Cambridge als Buch veröffentlicht. Lesen Sie heute den 2. Teil dieser spannenden Historie, die Peter Aebersold ausgegraben hat.

Konsequent für die Kinder der arbeitenden Schichten

In der Reihe parteipolitischer Stellungnahmen zum Thema der Bildung ist heute der Ausbildungsoffizier Mathias Müller aus Orvin (BE) an der Reihe. Der bernische SVP-Grossrat gibt eine Übersicht über die konkreten Streitfragen aktueller Bildungspolitik und positioniert dabei sich und seine Partei.

Britische Schulreformen und die Schweiz, Teil 1

In den Jahren 1992 bis 1994 besuchten britische Schulexperten und Schulpraktiker über 50 Schullektionen in einem Dutzend Schulen in der Schweiz, um das Schweizer Schulsystem zu studieren und mit dem britischen zu vergleichen. Weil die britischen Schulreformen zu einem Desaster geführt hatten, begannen 1995 in London Versuche mit der Einführung des Klassenunterrichts nach dem Vorbild der besuchten Zürcher Schulklassen. Die wissenschaftliche Auswertung wurde 1997 von der Universität Cambridge als Buch veröffentlicht. Unser Bildungshistoriker vom Dienst, Peter Aebersold, hat diese bemerkenswerte Geschichte für Sie aufgearbeitet. Wir veröffentlichen hier den ersten Teil.