11. Juli 2020

Willkommen im Jahr 2020 mit einem Gruss von Diane Ravitch

So irriterend die Nachrichten aus den USA ab und zu auch sein mögen. Dieses Land hat immer noch seine Menschen, die uns mit ihrer Fröhlichkeit, ihrer Phantasie und Hingabe bezaubern und uns an eine wesentliche Kraft im Menschen erinnern: seine Kreativtät. In diesem Sinne laden wir Sie, liebe Leserinnen und Leser des Condorcet-Blogs, ein, auch dieses Jahr mit uns den Weg des Diskurses, des Nachdenkens und des Hinterfragens zu gehen.

Sophie de Condorcet zum Jahresabschluss

Am Schluss eines doch recht erfolgreichen Jahres möchten wir der Frau im Schatten des grossen Aufklärers Jean-Marie de Condorcet das Wort geben. Sophie de Grouchy (so ihr Name vor der Heirat mit Condorcet) war eine eigenständig denkende, brillante Übersetzerin englischer Philosphen und unterstützte unter Einsatz ihres Lebens das Werk ihres Mannes. In Ihrem Buch “Lettres sur la sympathie” finden sich klare und originelle Perspektiven zu einer Reihe wichtiger moralischer, politischer und rechtsphilosophischer Fragen. Und auch ein umwerfendes Zitat, mit dem wir unser Jahr beenden wollen. Und wir versprechen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in einem der nächsten Beiträge mehr über diese Frau zu erzählen. Mit unseren besten Wünschen für das neue Jahr dankt die Redaktion des Condorcet-Blogs Ihnen für Ihre Treue.

Weihnachten – wir machen Pause

Sie haben es sicher schon bemerkt. Weihnachten steht vor der Tür und unser Condorcet-Blog macht eine kleine Pause. Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, – ob digital oder analog – schöne Festtage. Wenn Sie noch in Geschenklaune sind, denken Sie an unsere Spendenaktion!

Christine Häsler, Erziehungsdirektorin des Kantons Bern, reagiert!

Die bernische Erziehungsdirektorin Christine Häsler scheint die Tradition ihres Vorgängers Bernhard Pulver fortzusetzen. Anders als in der Stadt Basel, wo verschiedene Lehrkräfte uns mitteilten, dass sie den offenen Brief zum Passepartout-Desaster nicht unterschreiben könnten, aus Angst vor der Reaktion der Behörden, herrscht im Kanton Bern bei aller Divergenz immer noch der Dialog. Die Kritiker werden gehört, ihre Kritik ernst genommen und sie werden sogar in die eilends zusammengestellte Arbeitsgruppe berufen. So auch Condorcet-Autor und Passepartout-Kritiker Res Aebi (Siehe: Ein Passepartout, der Tore schliesst statt öffnet, 8.12.19). Fazit: Kritik ist in Baselland und Bern ein Korrektiv, in der Stadt Basel wird sie unterdrückt. Folge: Die Stadt Basel belegt in allen Erhebungen den letzten Rang trotz Rekordausgaben, in Bern und Baselland sind sie zwar auch nicht berrauschend, aber merklich besser, trotz weniger Geld.

Zitat der Woche: Förderdiagnostik

Alain Pichard äusserte sich einst in der Berner Zeitung über den Therapiegürtel. Der Artikel von Daniel Goepfert “Bei der Logopädin” erinnert uns an seinen flapsigen Ausspruch, den wir sieben Jahre danach zum Zitat der Woche ernennen.