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Jeremias Gotthelf – ein unbequemer Schulkommissär

Dass Jeremias Gotthelf, alias Albert Bitzius, eine namhafte Grösse in der Schweizer Literaturgeschichte darstellt, ist allgemein bekannt. Weniger im Bewusstsein der Leute könnte seine Tätigkeit als “Schulkommissär” und sein Engagement für gute Lehrer, eine gute Schule und die allgemeine Schulpflicht sein. Peter Aebersold ruft dies in seinem Beitrag in Erinnerung.

Der Condorcet-Blog setzt ein wichtiges Zeichen für die Diskussionskultur

Zurzeit werden die Spendenbriefe für den Condorcet-Blog verschickt. Der Blog hat sich nach zweieinhalb Jahren etabliert, verzeichnet beachtliche Leserinnen- und Leserzahlen und hat soeben den Preis der Peter-Hans-Frey-Stiftung für pädagogische Innovation erhalten. Der Trägerverein wird von der Zürcher Gymnasiallehrerin Yasemin Dinekli präsidiert, die sich im kommenden Versand auch mit einem präsidialen Brief an unsere Unterstützer wendet. Yasemin Dinekli hat in der Vergangenheit den Initiator des Blogs, Alain Pichard, interviewt. Jetzt dreht die Redaktion den Spiess einmal um und führt ein Gespräch mit unserer «obersten Chefin».

Lehrpläne: Eine kurze Geschichte

Es ist nicht alles neu, was Condorcet-Autor und Sekundarlehrer Felix Hoffmann über den Lehrplan 21 schreibt. Aber gut fünf Jahre nach den verlorenen Abstimmungen analysiert er die Entwicklung und stellt fest: Die Gegner von damals hatten in vielen Punkten recht. Die Konsequenz? Mut zum Ausscheren!

Die Zeit macht Erziehung und Unterricht unberechenbar

Unterricht und Lernen detailliert zu planen, birgt die Gefahr, die Offenheit der Zukunft zu verbannen. Condorcet-Autor Walter Herzog mahnt uns in seinem Beitrag, die Wirkungserwartungen an unser pädagogisches Handeln zu mässigen.

Unsere Neujahrsbetrachtung: Leb wohl 2020, wir freuen uns auf 2021

In ihrer zweiten Neujahrsbotschaft erinnert die Redaktion des Condorcet-Blogs noch einmal an ihr Selbstverständnis und bedankt sich bei über 120 Autorinnen und Autoren sowie bei ihrer treuen Leserschaft.

Von gescheiterten Reformen und warum die Lehrkräfte verstummen

Condorcet-Autorin Christine Staehelin antwortet auf Herrn Köhlis Aufruf, nicht mehr weiter zu analysieren, sondern zum Angriff überzugehen. Sie zeichnet ein bedrückendes Bild bildungsbürokratischer Übergriffe und gibt den Ball zurück.

Bildungsgerechtigkeit entsteht in der Praxis

In seinem Condorcet-Beitrag beklagt Prof. Tobias Straumann, Universität Zürich, die fehlende Chancengleichheit in der Schweiz. Sie sei, so hält er apodiktisch fest, „schwach entwickelt“. Gleichzeitig wissen wir, welch wichtige Rolle Lehrpersonen für Kinder und Jugendliche spielen, wenn es um die vielzitierte Chancengleichheit bei ungleichen Startchancen geht. Doch darüber schweigt sich Straumann aus. Eine Spurensuche von Condorcet-Autor Carl Bossard, der vieles seinen Lehrerinnen und Lehrern verdankt.

P R O & K O N T R A: Kompetenzorientierung auch am Gymnasium?

Yasemin Dinekli legt in ihrem Beitrag dar, weshalb die Gymnasien auf die Kompetenzorientierung als zentrale Bildungsleitidee verzichten sollten. Schade, dass der Klett-Verlag es seinen Leserinnen und Lesern nicht zumuten wollte, die Argumente in beiden Diskursbeiträgen zu prüfen und sich selbst eine Meinung zu bilden.

Corona-Mathe: 50 / 100.000 oder 60 / 100.000

Professor Hans-Jürgen Bandelt hat die Condorcet-Gemeinschaft bereits mit einem klimawandelskeptischen Beitrag auf Trab gebracht. In diesem Artikel verlangt er solide mathematische Kenntnisse im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und plädiert für das Lernziel Denken.

Berühmte Denker und Autoren haben genug, der Condorcet-Blog macht es vor

In einem offenen Brief riefen mehr als 150 Autoren zu mehr Toleranz in immer intoleranter werdenden Zeiten auf. Zu den Unterzeichnern gehören Literaturschaffende und Intellektuelle wie Salman Rushdie, Martin Amis, Margaret Atwood, John Banville, Daniel Kehlmann und J. K. Rowling, Greil Marcus, Steven Pinker, Malcolm Gladwell und Gloria Steinem; vom neokonservativen Politikwissenschafter Francis Fukuyama bis zum weit links stehenden Linguisten Noam Chomsky sind Persönlichkeiten jeder politischen Couleur vertreten. Die Redaktion nimmt dies zum Anlass, etwas Eigenwerbung zu betreiben. Denn was die Autorinnen und Autoren fordern, ist im Condorcet-Blog eine Selbstverständlichkeit.